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Erfolgreiche Imagekampagne

Aufmerksamkeitsstarke Anzeigen präsentierten Zink als ein multifunktionales Material, das in allen Bereichen unseres Lebens zu finden ist.

- PRESSEMITTEILUNG - vom 30. September 2008

Ob im Automobil oder in der Architektur, im Haushalt oder Büro, in Nahrungsmitteln oder Kosmetikprodukten: Zink ist überall und weit mehr als nur ein Metall. Aber: Zink ist auch ein Werkstoff, der in der Vergangenheit nahezu unbekannt und scheinbar in Vergessenheit geraten war – wie eine 2006 durchgeführte Marktbefragung bestätigte. Grund genug für die Initiative Zink und ihre Mitgliedsunternehmen aus der deutschen Zinkindustrie, eine umfangreiche Informationskampagne unter dem Motto „Zink – pures Leben.“ zu starten.

Diese 2006 gestartete Kampagne richtete sich sowohl an Endverbraucher als auch an Entscheider in den unterschiedlichsten Industriebranchen. Der Anspruch, eine Mischung aus fundierter Fachinformation und werblicher Wissensvermittlung zu bieten, fand sich in den gewählten Kommunikationsformen wieder: Aufmerksamkeitsstarke Anzeigen, Newsletter, Themenblätter, Fachartikel und nicht zuletzt die Internetseitewww.zink.de vermittelten ein umfassendes Bild und präsentierten Zink nicht nur als Rohstoff, Werkstoff, Metall und chemische Substanz, sondern als ein multifunktionales Material, das in allen Bereichen unseres Lebens zu finden ist.

Die Strategie der Initiative Zink ging auf. Denn in den letzten zwei Jahren ist Bemerkenswertes geschehen: Zink hat ein neues Selbstbewusstsein entdeckt, ist nicht länger die kleine graue Maus unter den Werkstoffen, sondern ist als natürliches, vielfältig einsetzbares und faszinierendes Element in der breiten Öffentlichkeit und der Industrie positioniert.

Werbewirkungsanalyse dokumentiert Imagewechsel

Diesen positiven Imagewechsel dokumentiert die Werbewirkungsanalyse, die im Sommer 2008 durch die REDEC Wissenschaftliche Unternehmensberatung GmbH durchgeführt wurde. Basis war die Erstbefragung aus dem Jahr 2006; den Teilnehmern wurden weit gehend identische Fragen gestellt, um ein reelles Bild zu zeichnen und messbare Effekte der Kampagne nachzuweisen.

Da in der Analyse Bildelemente wie Anzeigen eine entscheidende Rolle spielten, wurde bei der diesjährigen Erhebung eine Onlinebefragung durchgeführt – aber nicht nur deshalb, wie Prof. Dr. Reinhold Decker, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats von REDEC erklärt: „Bei Onlineumfragen entfällt der Interviewereinfluss in Bezug auf die Beantwortung der Fragen. Ein weiterer großer Vorteil: Die manuelle Erfassung der Antworten, wie sie bei Papierfragebögen erforderlich wäre, erübrigt sich, Erfassungsfehler können somit nicht auftreten. Und ganz wichtig ist: Wir haben den Fragebogen so aufgebaut, dass die einzelnen Fragen ohne umfassende Erklärungen kurz und knapp formuliert waren und kein Rücksprung zu vorherigen Fragen möglich war. Damit konnten wir sicherstellen, dass es während der Befragung zu keinen Lerneffekten kam – frei nach dem Motto: ‚Ach, darauf wollen die hinaus! Dann kreuze ich oben doch lieber die andere Option an.’ Das Ergebnis überzeugt: Das Image von Zink hat sich aufgrund der Kampagne positiv verändert, es wurde eine deutliche Wirkung erzielt.“

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Besseres Image gut für Standortsicherung

Gefragt, was ihn bei der Analyse der Daten überrascht hat, antwortet der Marktforschungsspezialist von der Universität Bielefeld: „Die eigentliche Herausforderung war für mich zu sehen, ob man einem abstrakten Werkstoff wie Zink ein Image geben kann. Dass man Zink durch Kommunikation in Bewegung setzt, dass man positive Assoziationen weckt, dass sogar nicht zuträgliche Entwicklungen wie gestiegene Preise weggesteckt werden können – das waren für mich erstaunliche Ergebnisse. Wichtig für die Zukunft ist jedoch, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen. Auf kontinuierliche Kommunikation kommt es an, um das jetzt erreichte Bekanntheitsniveau zu halten oder in einigen Bereichen sogar auszubauen.“

Auch Dr. Rainer Menge, Sprecher der Initiative Zink und Geschäftsführer der Xstrata Zink GmbH, zeigt sich von den Ergebnissen der Befragung beeindruckt: „‚Es ist schwieriger, ein Vorurteil zu zertrümmern als ein Atom’, sagte Albert Einstein einmal. Ich gebe ihm Recht: Es ist schwierig. Aber wie man sieht, ist es auch zu schaffen – wenn man als Branche an einem Strang zieht und geschlossen auftritt. Wir konnten viele Vorurteile ab- und Wissen aufbauen, Zink, seine Anwendungen und Vorteile sind jetzt bekannter denn je. Davon profitieren nicht nur die Unternehmen, sondern auch der Wirtschaftsstandort Deutschland: Zink wird nun einmal in nahezu allen Bereichen des Lebens gebraucht. Zink ist ein lebensnotwendiges Spurenelement, seine Anwendung als Korrosionsschutz für Stahl hilft dem Klima und schont die Ressourcen. In Automobilen und im Transportwesen ist es ebenso unverzichtbar, wie es im Baubereich zur Ästhetik beiträgt. Diese wichtigen Botschaften haben wir mit unseren Informationen in den vergangenen Jahren deutlich machen können.“

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