Seitenübersicht
Zink im Garten – wer denkt da nicht sofort an Wannen, Gießkannen, Eimer oder Schalen? Dekorationselemente aus diesem silbrig glänzenden Werkstoff sind seit Jahren sehr beliebt. Und bei Gartenmöbeln? Musste man sich früher lediglich zwischen verschiedenen Klappstühlen und -tischen aus Stahl und Holz oder Stahlrohr und Kunststoff entscheiden, reicht die Formensprache mittlerweile von sachlich-elegant bis zu verspielt-avantgardistisch und auch die Materialkombinationen haben zugenommen. In diesem Sommer setzen besonders Gartenmöbel im Metallic-Look und Modulmöbel kühle Akzente auf der Terrasse. Mit dieser Optik gehen klare Formen und strenge Linien ohne Schnörkel oder Muster einher – ein Design für Puristen, das sich am besten vor der Kulisse einer modernen Architektur entfaltet. Und Zink spielt bei diesem Sommertrend 2010 eine wesentliche Rolle. Wie beispielsweise bei „Abachus“ und „Gargantua“ des belgischen Unternehmens Extremis, das bei seinen innovativen Produkten großen Wert auf Materialien legt, die keine umweltbelastenden Behandlungstechniken erfordern und später auch leicht wiederverwertbar sind.
„Die Natronlauge ist alle.“ – „Jetzt müsst ihr die Schwarzenbachsche Pufferlösung hinzugeben.“ – „Oh nein, der Teststreifen zeigt nicht das, was er zeigen sollte. Jetzt müssen wir noch mal von vorn anfangen ...“ – „Was habt ihr bei der Zugabe des gelben Blutlaugensalzes beobachtet?“ Trubelig geht es zu am 20. Juli 2010 im Alfried-Krupp-Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum. Die einen suchen benötigte Chemikalien von Zinksulfid über Salzsäure bis zu Eriochromschwarz und Geräte wie Magnetheizrührer, Hubpipette und Bürette zusammen, andere vertiefen sich in die Versuchsbeschreibung. Begriffe wie Rösten, Zink-Ionen, Titration und Konzentrationsreihe fliegen durch den Raum. So klingt es, wenn sich 25 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 12 einen (Ferien-)Tag lang ganz der „grauen Maus“ unter den Metallen – dem Zink – widmen.
„Neugier ist der stärkste Antrieb“: So lautet das Motto des Wissenschaftsjahres 2010, das sich der Zukunft der Energie widmet. Im Mittelpunkt stehen dabei neue Ansätze in der Energieforschung weltweit und vor allem die Arbeit der deutschen Forscherinnen und Forscher in diesem Bereich. Diese suchen nach einer umweltverträglichen und effizienten Nutzung verschiedener Energieträger, neuen Energieformen und Ressourcen. Einer von ihnen ist Professor Wolfgang Schade, Institut für Energieforschung und Physikalische Technologien an der TU Clausthal und Mitglied im Vorstand des Energieforschungszentrums Niedersachsen (EFZN). Unter seiner Leitung wird derzeit im Rahmen der Projekte NEPHOS und NanoSol an Möglichkeiten der Energiegewinnung aus Sonnenlicht mithilfe des Halbleiters Zinkoxid gearbeitet.
Mit einem 1:0 in der Verlängerung holte sich Spanien zum ersten Mal den Pokal – und damit sind vier Wochen Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika eigentlich schon wieder Vergangenheit. Was bleibt? Auf jeden Fall die Fußballstadien, in denen die Teams packende Spiele geboten und die Fans ihre Mannschaften unterstützt haben. Sechs der insgesamt zehn Stadien wurden im Laufe der letzten Jahre extra für die WM errichtet – und in jedem Einzelnen wurden viele Tonnen feuerverzinkten Stahls verbaut, allein etwa 280 Tonnen in „Soccer City“ in Johannesburg, das mit seinen 94.700 Sitzplätzen das elftgrößte Stadion der Welt ist und unter anderem Schauplatz des Finales zwischen den Niederlanden und Spanien war.
Wo wird Zink eingesetzt? Welche Anwendungsgebiete gibt es für diesen Werkstoff – heute und in der Zukunft? Welche Forschungsprojekte rund um Zink werden derzeit durchgeführt? Diese und viele andere Fragen werden in den gerade erschienenen ZinkNews beantwortet – von Experten, die auf unterschiedlichste Weise mit dem Metall zu tun haben: vom Zinkmangel bis zum Korrosionsschutz, von der Forderung nach innovativen Architekturkonzepten bis zur regenerativen Energiegewinnung mit Zinkoxid.
Der Newsletter kann bei der Initiative Zink als Druckexemplar bestellt oder unter hier heruntergeladen werden.