



Im Haushalt oder im Büro, vom Computergehäuse bis über die verzinkte Büroklammer, Tür- und Schrankscharniere, Fenstergriffe – überall ist Zink.
Durch seine besonderen Verarbeitungseigenschaften ermöglicht Zink einen nahezu unbegrenzten Einsatz im Baubereich. Angefangen bei Dachaccessoires wie Gauben, Ortgang- und Kaminbekleidungen über architektonische Finessen bis hin zur schlichten Eleganz moderner Dach- und Fassadengestaltung samt Dachentwässerung setzt Zink optische Akzente.
Ob Fertighaus oder Massivbauweise - konstruktive Teile bestehen zudem, häufig aus feuerverzinktem Stahl. Und die vielen kleinen Dinge, die oftmals nur deshalb übersehen werden, weil sie ganz selbstverständlich zu unserer Lebenswelt gehören: Das Gitter über dem Kellerschacht, Balkongeländer, Außentreppen, Terrassenüberdachungen, Wintergärten, Spielgeräte, Gartenmöbel und vieles mehr.
Schließlich hilft uns Zink auch in der Freizeit: Denn ob als schützender Bestandteil in Sonnencremes, in Batterien, als feuerverzinktes Geräte auf dem Spielplatz, als Leitplanke oder als Stadionsitz – Zink ist überall purer Bestandteil unseres Lebens.

Bei der Solarthermie absorbieren unterseitig am Zinkblech angebrachte Kapillarröhrchen Wärme aus der Umgebung. Dabei wird Wärme unabhängig von direkter Sonneneinstrahlung gewonnen. Die ausgezeichnete Wärmeleitfähigkeit von Zink wird hierbei optimal ausgenutzt. Die Kollektoren sind komplett unsichtbar – das schafft vielfältige Möglichkeiten für die moderne Architektur bei gleichzeitiger Nutzung erneuerbarer Energien.
Das Prinzip funktioniert aber auch umgekehrt und spart Energie.
Der Klimatisierungsbedarf (Kühlbedarf) nimmt weltweit stetig zu. Bisher wurden und werden überwiegend elektrisch betriebene Kompressionskältemaschinen eingesetzt, welche einen hohem Energiebedarf haben. Durch die Kombination von Solarthermie mit einer Zisterne wird tagsüber dem Gebäude über den Kühlkreislauf Wärme entzogen, die nachts über das Gebäudedach wieder an die Umgebung abgegeben wird. Im Testbetrieb des Bayrischen Zentrums für Angewandte Energieforschung ZEA ist bei einem Kühlbetrieb in der Nacht eine Leistung von 100 W/m2 erreichbar.
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