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Bauzink hält ... ein Leben lang

Im Baubereich wird Zink als Legierung aus 99,995%igem Feinzink und geringen Mengen an Kupfer und Titan eingesetzt. Diese Zusätze verbessern die Materialeigenschaften beträchtlich. Die wichtigsten Vorteile sind Korrosionsbeständigkeit, Langlebigkeit und Verarbeitbarkeit. Zink rostet nicht, sondern schützt die Bausubstanz zuverlässig und dauerhaft.

50, 60 – ja sogar 100 Jahre hält Zink. Seit Generationen wird es daher als Baustoff eingesetzt und ist gleichzeitig fester Bestandteil moderner Architektur. Nahezu jedes Gebäude verfügt über Bauteile aus Zink. Ob auf dem Dach, an der Fassade, auf Mauern und Balkonen oder als Regenrinne und Fallrohr für die Dachentwässerung.

Zink ist Hingucker, Korrosionsschutz, Dachaccessoire, Fassadenschutz – ein Leben lang und länger. Das Schöne daran ist, dass der Hauseigentümer ohne Wartung und zusätzliche Kosten zusehen kann, wie sein Gebäude durch die natürlichen Eigenschaften dauerhaft vor Witterungseinflüssen geschützt ist.

Aber egal ob aus optischen Gründen oder aufgrund der besonderen Verarbeitungseigenschaften und Formenvielfalt – Zink schafft für lange Zeit ein hohes Maß an Attraktivität und Individualität für alte und neue Bauwerke und ist dabei völlig wartungsfrei.

Dauerhafter Schutz für Stahl

In einer Zeit knapper werdender Ressourcen, steigender Kosten für Rohstoffe, Energieträger und Arbeitskräfte, wird die Erhaltung von Werten und Gütern immer wichtiger.

Die eingesetzten Rohstoffe sollen möglichst effektiv verwendet und lange genutzt werden. Der wichtigste metallische Werkstoff für Investitionsgüter ist Stahl. Er muß gegen Korrosion geschützt werden. Da beim Korrosionsschutz häufig in Jahrzehnten gerechnet wird, ist die Feuerverzinkung als hochwertiges und langlebiges Schutzsystem wirtschaftlicher, weil sie die Lebensdauer von Stahlkonstruktionen um ein Vielfaches verlängert und darüber hinaus wartungsfrei ist.

Für die Produktion von 30 – 70 kg Zink sind nur 125 – 300 kWh erforderlich. Mit dieser Menge Zink läßt sich eine Tonne Stahl, für deren Produktion 2500 kWh erforderlich sind, für lange Zeit ausreichend schützen. Damit sichert und verlängert Zink Kapitalinvestitionen und hilft im Fall der öffentlichen Infrastruktur bei der Reduzierung von Steuermitteln.

Feuerverzinken schützt wartungsfrei

Das Feuerverzinken ist ein bewährtes und zugleich modernes Korrosionsschutzverfahren. Aufgrund seiner enormen Leistungsfähigkeit ist und bleibt dieses Verfahren als Korrosionsschutz nahezu unschlagbar. Es hat sich in den vergangenen Jahren sehr dynamisch entwickelt. Das Spektrum der Innovationen reicht von der Einführung moderner, umweltfreundlicher Technologien bis zur Erschließung neuer Anwendungsgebiete. Durch Feuerverzinken, d.h. im Stückverzinkungsverfahren  werden zur Zeit jährlich allein in der Bundesrepublik Deutschland weit mehr als 1,3 Millionen Tonnen Stahl vor Korrosion geschützt. Dazu kommen noch viele Millionen t bandverzinkten Stahls.

Feuerverzinkter Stahl, ist mechanisch stark belastbar und schützt ohne Wartungs- und Instandhaltungszwang für viele Jahrzehnte vor Korrosion. Weitere Vorteile sind der Rund-um-Schutz, den das Feuerverzinken schafft. Beispielsweise werden Hohlkonstruktionen wie Rohre nicht nur außen, sondern auch innen gegen Korrosion geschützt. Zudem erhält das Feuerverzinken die metallische Oberflächenästhetik des Stahls. Diese Besonderheit wird vor allem von Architekten geschätzt.

Stahlbeton - nachhaltig geschützt durch Zink

Brückensanierung
Sanierung einer Stahlbetonbrücke

Beton ist aufgrund seiner hervorragenden spezifischen Eigenschaften wie Beständigkeit, Belastbarkeit und Formbarkeit nach wie vor einer der beliebtesten Baustoffe. Allerdings garantieren selbst Stahlbetonbauwerke wie Brücken oder Parkhäuser keine unbegrenzte Lebensdauer: Grundsätzlich ist Stahl im Beton zwar dank des hohen pH-Werts von Beton, der für eine dünne, aber stabile Oxidschicht auf der Oberfläche des Metalls sorgt, vor Korrosion geschützt. Doch wenn Chloride - die beispielsweise in Tausalzen oder Meerwasser enthalten sind - durch Risse und Poren in den Beton eindringen, ist auch dieser Schutzfilm machtlos, dann beginnt die Korrosion.

Dabei dehnt sich der Rost an der Bewehrung auf das bis zu fünffache Volumen des ursprünglichen Stahls aus. Dadurch baut sich im Inneren der Konstruktion ein enormer Druck auf, der schließlich selbst massive Betonwände einfach wegsprengt und vor allem die Betonüberdeckung abplatzen lässt. Ganz zu schweigen von der Lochfraßkorrosion: Diese führt - von außen unbemerkt - im schlimmsten Fall zum Einsturz eines Stahlbetongebäudes.

Dabei könnten sowohl Schäden als auch Reparaturaufwand durch eine vorausschauende Planung bereits im Vorfeld vermieden werden. Heute stehen dafür zwei Verfahren zur Verfügung: Zum einen kann feuerverzinkter Betonstahl zur Bewehrung des Stahlbetons verwendet werden. Feuerverzinkt ist der Betonstahl deutlich beständiger als ungeschützt.

Vorbeugend aber vor allem auch im Sanierungsfall kann stahlbeton durch Spritzverzinken, d.h. durch kathodischen Korrosionsschutz vor dem Verfall bewahrt werden.

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Feuerverzinkter Stahlbeton

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