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Basiswissen  Das Metall Zink  Bandverzinken

Bandverzinken

Ein anderes Verfahren zum Verzinken von Stahl ist das Bandverzinken. Hierbei wird Stahlband vom Coil unterschiedlicher Sorten in Dicken zwischen 0,4 und 3,0 mm bereits beim Stahlhersteller in kontinuierlich ablaufenden Prozessen mit einem Zinküberzug versehen. Unterschieden werden zwei grundsätzliche Verfahrensvarianten, das Feuerverzinken und das elektrolytische Verzinken.

Zur Herstellung von feuerverzinktem Feinblech wird kalt- oder warmgewalztes Stahlband gereinigt, in einem Durchlaufofen zur Einstellung der mechanischen Eigenschaften wärmebehandelt und anschließend durch ein Schmelzbad mit mindestens 99 % Zink geführt. Die gewünschte Überzugsdicke wird durch einen geregelten Luftstrahl beidseitig des Bands eingestellt, der das überschüssige Zink abbläst. Während der Erstarrung des Zinks bildet sich eine Kristallstruktur aus, die allgemein als Zinkblume bekannt. Durch gezielte Beeinflussung der Erstarrung lassen sich auch kleine bis makroskopisch nicht mehr erkennbare Zinkblumen realisieren. Die Oberfläche kann glänzend silbrig bis matt grau sein. Die handelsüblichen Zinkauflagen betragen 100 bis 600 g/m2 beidseitig.

Ein spezieller Typ feuerverzinkten Feinblechs ist das Galvannealed-Feinblech, bei dem die Zinkschicht durch eine Glühbehandlung unmittelbar nach dem Verzinken in eine Zink- Eisen-Legierungsschicht umgewandelt wird. Diese besitzt üblicherweise einen Eisenanteil von 8 bis 12 %. Galvannealed-Feinblech, das sich besonders gut schweißen und lackieren lässt, findet vorwiegend im Karosseriebau Verwendung. Übliche Auflagen betragen 100 bis 140 g/m2 beidseitig und weisen eine matte blumenfreie Oberfläche auf.

Darüber hinaus werden auch Legierungsüberzüge mit Anteilen von Zink und Aluminium, Zink und Magnesium sowie Aluminium und Silizium zur Oberflächenveredelung eingesetzt, die ebenfalls nach dem Prinzip des so genannten Schmelztauchens aufgebracht werden.

Für elektrolytisch verzinktes Feinblech kommt kaltgewalztes, bereits wärmebehandeltes Stahlband zum Einsatz, das nach Reinigung und einer Vorbehandlung durch Beizen mehrere, in Reihe angeordnete Elektrolysezellen durchläuft. Mit Hilfe von Strom wird Zink aus der wässrigen Lösung eines Zinksalzes elektrolytisch auf die Stahloberfläche abgeschieden. Im Gegensatz zum Schmelztauchverfahren sind mit dieser Verfahrensvariante auch einseitige Verzinkungen möglich. Handelsübliche Zinkauflagen betragen 2,5 bis 10 μm pro Seite. Die blumenfreie mattgraue Oberfläche elektrolytisch verzinkten Feinblechs ist sehr gleichmäßig und eignet sich damit insbesondere für hochwertige Qualitätslackierungen, wie sie z. B. im Automobilbau bei Außenhautteilen verlangt werden.

Weitere Informationen zu oberflächenveredeltem Feinblech enthalten die Broschüren der Reihe Charakteristische Merkmale sowie verschiedene Merkblätter des Stahl-Informations-Zentrums.

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Das Galvanised Autobody Partnership-Programm

Frank Goodwin, Director Technology & Market Development der IZA

"New steels with a thickness less than 1 mm and in many cases less than 0,7 mm which is much thinner than before are used for those structures and body applications that are needed to absorb energy and also to keep the shape of the car during a collision.  The safety standards are getting more and more difficult each year and also the requirements for emissions and economy of a car are also becoming stricter and this can only be met altogether at a reasonable cost with galvanized steel used in these body and structure applications in the car."

Frank Goodwin, Director Technology & Market Development der International Zinc Association (IZA), über das "galvanized autobody partnership"-Programm zur zukünftigen Entwicklung und Optimierung von verzinkten Stählen im Automobilbau.

Fünfzehn führende Stahlproduzenten und die Mitglieder der IZA (International Zinc Association) sowie die wichtigsten Zulieferer dieser Unternehmen haben die wesentlichen Anforderungen zur Weiterentwicklung verzinkter Stähle in drei Punkten zusammengefasst.