


Zink ist ein essenzielles, d.h. lebensnotwendiges Spurenelement für Menschen, Tiere und Pflanzen. Zinkverbindungen spielen deshalb heute eine bedeutende Rolle in der Medizin, bei der Tierernährung sowie bei der Düngung von Pflanzen.
Die Gefahr von Zinkmangelerscheinungen ist auch heute noch in vielen Gebieten unserer Erde ein ernst zu nehmendes Problem. Darüber hinaus gibt es bei Menschen, Tieren und Pflanzen Situationen, in denen eine erhöhte Versorgung mit Zink zum Erhalt der Gesundheit wichtig ist. Beim Menschen sind solche vom Zinkmangel bedrohten Risikogruppen z.B. Senioren, Rekonvaleszente, Leistungssportler, Schwangere oder Stillende.
Bekannt ist Zink in der Medizin auch wegen seiner heilenden Eigenschaften. Der „Zinkverband“ oder auch die Wundheilcremes, die Baby’s Po vor dem wund werden schützen, sind uns seit langem ein Begriff. In der Tierernährung erhöht Zink die Widerstandskraft gegen Infektionen und senkt den Bedarf an Medikamenten.

Menschen, Tiere und Pflanzen können unterschiedliche Formen des Zinks besonders gut aufnehmen und nutzen. Deshalb steht heute eine Vielzahl von Zinkverbindungen zur Verfügung, die in den unterschiedlichen Einsatzbereichen genutzt werden, z.B. Zinksulfat, basische Zinksulfate, Zinkoxid, Zinkkarbonat oder Zinkchlorid.
neben der Anwendung in Medizin, Erährung und in Düngemitteln sind weitere Einsatzgebiete für Zinkverbindungen unter anderem Kosmetika oder auch technische Bereiche wie z.B. Farben, Gummi, Keramik, Glas.
Zinkoxid wird immer wieder für innovative Einsatzbereiche genutzt. Aktuell werden z.B. Solarmodule auf der Basis von Nanozinkoxid entwickelt.

Die industrielle Fertigung von Zinkoxid begann etwa 1840. In der Folge wurden drei unterschiedliche Herstellungsmethoden entwickelt. Beim so genannten französischen (indirekten) Verfahren wird Zinkoxid durch Verbrennen von Zinkmetall hergestellt. Wird Zinkoxid aus einem Gemisch von zinkhaltigen Erzen und Kohle abgeröstet – also ohne Metall zu erzeugen –, spricht man vom amerikanischen oder direkten Verfahren. Nach dem nasschemischen Verfahren wird Zinkoxid in mehreren Schritten durch Laugung zinkhaltiger Vorstoffe, anschließende Fällung und schließlich durch Glühen (Kalzination) erzeugt. Der Hauptanteil wird heute im französischen Verfahren produziert.
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Aktuelles
Informationen der International Zinc Association über Zinkverbindungen finden Sie hier.
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