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Innovation / Forschung  Klimaschutz

Klimaschutz mit Zink


Umweltministerium fördert: CO2-Einsparungen durch konsequente Nutzung von Prozesswärme

Im Feuerverzinkungsprozess entstehende Abwärme am Verzinkungskessel wird heute durch Wärmetauscher zurück gewonnen und zur Beheizung der Vorbehandlungsbäder und des Trockenofens weiter genutzt. Dies führt direkt zur Verringerung des Energieeinsatzes und stellt einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz dar: CO2-Emissionen werden vermieden. Das Umweltministerium bezuschusste die jetzt in Sulz neu eröffnete Feuerverzinkerei mit 1,9 Mio. Euro.


Neuentwicklungen von hochleistungsfähigen Brennersystemen zur Kesselbeheizung können den Energieverbrauch deutlich senken. Beispiele zeigen, dass damit 20% CO2-Einsparungen mit gleichzeitigen Kapazitätssteigungen von 50% erreicht werden.


Quellen:

  • Neckar-chronik.de vom 12.09.2009
  • Institut Feuerverzinken

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Adsorption von CO2 an Zinkoxid

Aus chemischer Sicht ist Kohlendioxid – das wichtigste Treibhausgas – ein recht reaktionsträges Molekül. Deshalb ist es nur schwer möglich, CO2-Moleküle aus der Atmosphäre zur Teilnahme an Reaktionen zu bewegen, bei denen Wertstoffe erzeugt werden. Eine systematische Untersuchung der Wechselwirkung von Zinkoxid mit verschiedenen kleinen Molekülen überraschte die Forscher des Sonderforschungsbereiches 558 („Metall-Substrat-Wechselwirkungen in der heterogenen Katalyse“, Sprecher: Prof. Dr. Christof Wöll): Sie zeigte, dass Zinkoxid schon bei relativ niedrigen Temperaturen CO2 aktivieren kann. Auf der Oberfläche entsteht aus dem stäbchenförmigen, reaktionsträgen Kohlendioxid das stark gewinkelte Carbonat-Ion, das chemisch viel aktiver ist. Über ihr Ergebnis berichten die Forscher in der Zeitschrift Angewandte Chemie.

Quelle:

  • Homepage des Sonderforschngsbereichs SFB 558 „Metall-Substrat-Wechselwirkungen der heterogenen Katalyse“: www.sfb558.de; PM vom 9. Juli 2007

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44% CO2-Einsparung durch verfahrensoptimiertes Zinkrecycling

Zinkarme Stäube, wie sie beim Recycling verzinkten Stahls entstehen, werden überwiegend im Wälzverfahren zunächst auf Zinkgehalte von über 55 Prozent angereichert. Mit der im Jahr 2000 hierzulande entwickelten SDHL-Technologie für das klassische Wälzverfahren vermindert sich der Energieeinsatz deutlich. Die Einsparung der CO2-Emissionen liegt bei 44 Prozent. Die SDHL-Technologie erhielt im Jahr 2003 den Innovationspreis des Freistaates Sachsen.

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