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"Zink und Zukunft" - Symposium der ARGE Oberflächentechnik am 15. Oktober 2009 in Wien


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Innovative Technik mit Zink


Zinkdächer als Schutz vor Elektrosmog

Apropos Zinkdach und Energie: Zuviel „Energie“ ist auch nicht gut: empfindliche Menschen reagieren auf den so genannten Elektrosmog. Die internationale Gesellschaft für Elektrosmogforschung hat im Juli 2004 für Zinkdächer und Fassaden das IGEF-Prüfsiegel verliehen und damit die Abschirmende und schützende Wirkung von Zink anerkannt.

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Formschön oder unsichtbar ins Zinkdach integriert: Photovoltaik und Solarthermie

Stromgewinnung durch Photovoltaik, aber bitte in moderner Optik!

Elemente nach photovoltaischem Prinzip können heute in die gängigen Dachelemente aus Zinkblech integriert werden. Damit lässt sich die Gewinnung von Strom aus Sonnenlicht ohne Aufständerung formschön in allen Dachformen realisieren.


Wärmegewinnung durch Solarthermie ist die unsichtbare Alternative. Unterseitig am Zinkblech angebrachte Kapillarröhrchen absorbieren Wärme aus der Umgebung (Sonne, Umwelt). Dabei wird Wärme unabhängig von direkter Sonneneinstrahlung gewonnen. Die ausgezeichnete Wärmeleitfähigkeit von Zink wird hierbei optimal ausgenutzt. Die Kollektoren sind komplett unsichtbar.


„Die Kombination technischen Fortschritts mit moderner, ästhetischer Optik kann jetzt auch Umweltmuffel zur Nutzung regenerativer Energien bewegen. Umweltauszeichnungen belegen die Innovationskraft der Branche“, so Sabina Grund von der Initiative Zink.

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Innovation im Nutzfahrzeugbau: feuerverzinkte LKW-Auflieger

"Rostige LKW-Auflieger sind zunehmend ein Bild der Vergangenheit. Durch die Feuerverzinkung als Korrosionsschutz erhielt die Nutzfahrzeugbranche einen enormen Innovationsschub", erklärte Ulrich Henssler, Vorsitzender des Industrieverbandes Feuerverzinken. Korrosion war jahrelang ein nicht zu leugnendes Problem an Nutzfahrzeugen. Schnee, Regen, Tausalze und Steinschlag als permanente Belastungsfaktoren hinterließen bereits nach wenigen Jahren deutliche Spuren an den LKW-Aufliegern. Die robuste Feuerverzinkung bot sich als wirkungsvolle Alternative an, stellte jedoch die Fahrzeugkonstrukteure vor eine anspruchsvolle Aufgabe, für die heute Lösungen zur Verfügung stehen. "Die Stückverzinkung bietet damit einen optimalen und wirtschaftlichen Schutz für ein raues LKW-Leben und erlaubt den Auflieger-Herstellern Garantieleistungen von bis zu 15 Jahren", bestätigt Ulrich Henssler

Quelle: Institut Feuerverzinken

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EMV-Schutz mit Zink für Kunststoffgehäuse

Die Vermeidung von Störungen ist eine Grundvoraussetzung für das einwandfreie Funktionieren elektronischer Geräte. Dabei ist die Abschirmung vor Einflüssen elektromagnetischer Felder aus der Umgebung wichtig. Um diese Abschirmung zu gewährleisten, wird als Gehäusematerial in vielen Fällen Zink verwendet, dessen abschirmende Eigenschaften den gewünschten EMV-Schutz bieten. Bei Kunststoffgehäusen hingegen muss der EMV-Schutz zusätzlich aufgebracht werden – auch hier kommt Zink zum Einsatz.

Zink besitzt eine hohe elektrische Leitfähigkeit verbunden mit sehr geringen Materialkosten. Die elektrischen Schirmeigenschaften unterschiedlicher Beschichtungsverfahren für Kunststoffe wurden am Fraunhofer Institut für Schicht- und Oberflächentechnik (IST) in Braunschweig gemessen und mit denen der Zinkschicht verglichen. Die Ergebnisse mit den Zinkschichten sind überzeugend. Über das gesamte Spektrum lassen sich Dämpfungen im Bereich von 70 dB bis 110 dB im Frequenzbereich zwischen 10 MHz und 1 GHz erreichen.

Es gibt verschiedene Verfahren, mit deren Hilfe Kunststoff mit der schützenden Zinkschicht versehen werden kann. Zum Einsatz kommen heute zum Beispiel das Galvanisieren und die Lichtbogen-Spritzgusstechnik.

Quelle:

  • „Kunststoff zieht mit Zinkschicht ins Feld“: von Hartmuth Schmidt, aus Der Konstrukteur,  6/2007, S. 40 bis 41

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50% weniger Gewicht - Druckguss mit Zinkschaum

Zinkdruckguss wird immer leichter! Die Entwicklung geht heute immer mehr hin zum so genannten Dünnwandgießen. Wandstärken von 0,5 bis 0,6 mm werden heute serienmäßig gegossen. Wandstärken von bis zu 0,3 mm können für bestimmte Segmente ausgewählter Bauteile bereits gegossen werden.

Darüber hinaus sind Gewichteinsparungen durch das bewußte Eingießen von Hohlräumen und Poren möglich. Im Kern bestehen diese neuen, leichten Zinkdruckgussteile aus Zinkschaum. Sie zeichnen sich durch eine porenfreie, dichte Oberfläche aus. Im herkömmlichen Warmkammer-Druckgießverfahren lassen sich kompakte Teile herstellen. Bereiche, in denen Gewinde geschnitten, oder Nietzapfen eingearbeitet werden müssen, können gezielt problemfrei gegossen werden. Mit diesem Verfahren sind Gewichtseinsparungen von bis zu 50 Prozent im Vergleich zum herkömmlichen Druckguss möglich.

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Magnetisches Zinkoxid verlängert Speicherfähigkeit für Computerdaten

Riesige Mengen an Daten werden heute unter Ausnutzung magnetischer Effekte auf Computerfestplatten gespeichert. Nach ungefähr zehn Jahren gehen viele Daten jedoch verloren. Weltweit wird deshalb nach einem Werkstoff gesucht, der die Lebensdauer der gespeicherten Informationen verlängert. Diesem sind Wissenschaftler vom Forschungszentrum Dresden- Rossendorf (FZD) jetzt auf der Spur. Sie konnten nachweisen, dass in unmagnetischem Zinkoxid gezielt magnetische Eigenschaften hervorgerufen werden können, indem man dessen Struktur beschädigt.

Die Wissenschaftler kamen zu dem Schluss, dass eine besondere Art des Magnetismus im Zinkoxid hervorgerufen werden kann, der in der Fachwelt Defekt-Magnetismus genannt wird. Dieser Defekt- Magnetismus zeigt nicht die Temperaturabhängigkeit von Legierungen in heutigen Computerfestplatten, welche nach mehreren Jahren zu Datenverlust führt.

Jetzt stehen die Wissenschaftler vor der Aufgabe, die für den Defekt-Magnetismus verantwortlichen Defekte so zu stabilisieren, dass das Zinkoxid seine magnetischen Eigenschaften länger behält. Vorteil des Zinkoxids ist es dabei, dass es trotz der fortschreitenden Minaturisierung gegenüber Temperaturschwankungen vergleichsweise unempfindlich regiert

Quellen:

  • „Zinkoxid zeigt neuartige magnetische Eigenschaften“: aus www.metall-web.de vom 3. März 2008
  • „Zinkoxid zeigt neuartige magnetische Eigenschaften“: aus www.wissenschaft-online.de vom 4. März 2008

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Schneller als die Natur - vorbewittertes Zink

Zink, Werkstoffe, Zinkblech, Bauzink, vorbewittert

Neben vielseitigen Formen bietet Zink für Dach und Fassade auch farbliche Alternativen. Bestes Beispiel sind die vielfältigen, vorbewitterten Oberflächen der verschiedenen Bauzinkhersteller. Ab dem ersten Tag gewährleisten sie eine gleich bleibende Optik und unterstreichen die robuste Beständigkeit des Materials. Bei walzblanken Zinkbekleidungen entfaltet sich die typische Wirkung erst nach einigen Jahren. Heiße Sommer und kalte Winter müssen ebenso auf das Dach einwirken wie das typische Aprilwetter oder die feuchten Herbstmonate. Mit den vorbewitterten Oberflächen wird dieser Effekt optisch vorweg genommen.

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Guss von Hohlkörpern durch Gasinjektion

Durch Gasinjektion können Zinkdruckgussteile als partielle Hohlkörper gegossen werden. Dies führt zu Gewichts- und Materialeinsparungen. Viele Kunststoffspritzgießteile werden mit der Gasinjektionstechnik hergestellt, um hohle Teile darzustellen.

Basierend auf diesem Prozess werden an der Hochschule für technik und Wirtschaft in Aalen heute metallische Druckgussteile mit Hohlräumen hergestellt. Dabei wird während der Erstarrung ein Gas in die Form eingeleitet und flüssige Restschmelze verdrängt. Mögliche Anwendung wäre das Eingießen (Ausblasen) von Ölkanälen bei druckgegossenen Ölfiltergehäusen.

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Neue Formensprache - strukturierte Oberflächen

Strukturierte Oberflächen, hergestellt in 0,8 mm starken Zinktafeln werten insbesondere Sichtflächen auf. Einsatzbereiche sind Fassaden sowie auch die Wand- und Deckenbekleidung in Innenräumen. Zusätzlich gibt es nun neue Farbvarianten in Blau-, Grün- und Rotabstufungen, die die Möglichkeiten für Gestaltung und Architektur zusätzlich erweitern.

Bauzink (Zinkblech für Dach und Fassade) bietet ohnehin schon einen optischen Reiz für Neubauten oder bei Sanierungen im Bestand. Zum Beispiel in Kombination mit Holz, denn diese beiden natürlichen Werkstoffe harmonieren perfekt. In den letzten Jahren, stand als Neuerung die sogenannte Vorbewitterung im Vordergrund, d.h. die natürliche Bildung der schützenden Patina schon vor dem Einbau. Damit sind Farbnuancen, die sonst erst nach einigen Jahren entstehen schon von vornherein gegeben.

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