
Unternehmen der deutschen NE-Metallindustrie – darunter mehrere Unternehmen der deutschen Zinkindustrie - haben eine Klimaschutz- und Energieeffizienz-Kampagne gestartet. Über diese Initiative „Metalle pro Klima“ vermittelt der gesamte Industriezweig seine Leistungen und Beiträge zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen der breiten Öffentlichkeit.
Trotz scharfen globalen Wettbewerbs hat die NE-Metallindustrie ihr Minderungsziel aus dem Jahr 1996 von minus 22 % beim spezifischen Energieeinsatz gegenüber 1990 weiter aufgestockt: Die NE-Metallindustrie verpflichtet sich in der Klimaschutzerklärung vom Januar 2006, ihren spezifischen Energieeinsatz für den Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2012 um 24 % gegenüber den Werten von 1990 zu senken.
Das Internetportal der Initiative Metalle pro Klima gibt Antworten auf die Fragen wie die deutsche NE-Metallindustrie Energie spart und welche konkreten Beiträge sie zum Klimaschutz leistet. Dort wird gezeigt, wie die NE-Metallindustrie
den Klimaschutz voran bringt.
Neue Technologien, in den Unternehmen der NE-Metallindustrie in Deutschland entwickelt, helfen, Energie effizient zu nutzen und die CO2-Emissionen zu senken. Best Practice Beispiele für CO2-einsparende Maßnahmen in der Zinkindustrie sind unter anderem:

Bei den Motoren von Pumpen wurde die bisherige Praxis, die Durchflussmenge durch unterschiedliche Stellungen von Schiebern und Quetschen zu steuern, abgelöst. Durch den Einsatz von Frequenzumrichtern konnte diese herkömmlichen mechanischen Steuerungen ersetzt werden. Die elektronischen Steuergeräte machen Wechselstrom mit fester Spannung und Frequenz variabel. Damit kann die Drehzahl von Elektromotoren und die der angetriebenen Pumpen stufenlos geregelt werden. Durch die variable Steuerung der Spannung ist eine hohe Leistung der Motoren und Pumpen auch bei niedrigen Drehzahlen möglich. Die intelligenten elektronischen Bauteile senken den Stromverbrauch um fast 3 Millionen Kilowattstunden pro Jahr, was einer CO2-Einsparung von jährlich 2 000 Tonnen entspricht.
„Mit der Drehzahlregelung an verschiedenen Antrieben können z.B. unsere Pumpen bei gleicher Leistung viel Strom sparen“ so Carl van Dyken, Geschäftsführer der Xstrata Zink GmbH in Nordenham
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Die Zink-Elektrolyse am Standort Nordenham/Unterweser ist mit rund 600.000 MWh elektrischer Energie Großabnehmer so genannten Grundlaststroms. Dieser Strom wird über Hochspannungsnetze zum Werksstandort transportiert mit einer Spannung von 110 KV. In der Elektrolyse wird dieser Strom mit einer Spannung von 500 V eingesetzt. Das erforderliche Umspannen, also das Reduzieren der Stromspannung, erfolgt über Transformatoren auf dem Werksgelände von Xstrata.
Die üblichen Umspannverluste konnten durch Installation von neuen Transformatoren um ein Drittel reduziert werden. Dies bedeutet eine Reduzierung des Stromverbrauchs in Höhe von 1700 MWh. Die Folge sind weniger CO<2-Emissionen. Bei Annahme von 600 g CO2/kwh (Umweltbundesamt) bedeutet dies eine jährliche Einsparung von 1360 t CO2.
„Durch die Installation neuer Transformatoren konnten Umspannverluste bei Strom in erheblichem Umfang reduziert werden.“ so Carl van Dyken, Geschäftsführer der Xstrata Zink GmbH in Nordenham.
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Zink schützt Stahl vor Rost. Kontinuierlich verzinkt werden Bleche und Bänder aus Stahl. Diese werden z. B. im Automobilbau eingesetzt, aber auch im Bauwesen. Einzelne Bauteile, wie z. B. Zaunelemente, Tore, Träger oder Schutzplanken, werden diskontinuierlich durch Eintauchen in geschmolzenes Zink mit dem schützenden Überzug versehen. Man spricht in diesem Fall von Stückverzinken oder auch von Feuerverzinken. Wichtige Anwendungen des Korrosionsschutzes durch Feuerverzinken sind die Bereiche Architektur und Bauwesen sowie die Verkehrstechnik und der Fahrzeugbau.
Mengenaussagen zum Verzinken und zur Korrosion in Deutschland:
„Verzinkung als Korrosionsschutz, z. B. beim Automobilbau, ist seit Jahren etabliert. Garantien von 10 bis 30 Jahren von Seiten der Hersteller sind heute selbstverständlich.“ so Carl van Dyken, Geschäftsführer der Xstrata Zink GmbH in Nordenham.
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Nachhaltiger Schutz durch Zink
Die wichtigste industrielle Anwendung von Zink in Deutschland ist der Schutz von Oberflächen – das silbrig glänzende Metall bildet auf Stahl eine Schicht etwa um korrosionsempfindliche Autobleche vor Korrosion zu schützen. Im Gebäudebereich wird massives Zink in Blechen für Dächer, Wandverkleidungen oder Regenrinnen eingesetzt.
Stahlgussrohre werden typischerweise durch thermisch gespritzte Zink- und Zink-Aluminiumschichten gegen Korrosion geschützt.
Effizientes Recycling von Zink aus Zinkaschen
Bei der Produktion von Zinkhalbzeugen wie Anoden, Zinkblech, Zinkdrähten oder Zinklegierungen ZAMAK® fallen am Standort Duisburg der Grillo-Werke AG jährlich durchschnittlich 1.000 Tonnen Zinkaschen und zinkhaltige Rückstände an. Diese Aschen enthalten einen hohen Anteil recyclingfähigen Metalls.
Die Grillo-Werke AG kann durch eine intelligente Ofentechnolgie das Recyclingmetall ohne Qualitätsverluste in den Materialkreislauf zurückführen. Bei genau definierten Temperaturen schmilzt das Unternehmen am Standort Duisburg AG große Mengen der Zinkaschen in den Spezial-Öfen wieder in qualitativ hochwertiges Zink um. Grillo gewinnt so jährlich mehrere hundert Tonnen Umschmelzzink aus recyceltem Material zurück und spart hierdurch etwa 90 Prozent CO2 gegenüber dem Einsatz von Primärzink ein.
„Durch eine konsequente Recyclingstrategie und praktizierte Ressourcen- und Materialeffizienz schützen wir das Klima nachhaltig.“ so Dr.-Ing. Peter Staubwasser, Produktionsleiter Geschäftsbereich Metall der Grillo-Werke AG in Duisburg
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Zinkbleche für Fassadenbekleidungen und Abdeckungen werden bei Rheinzink vorbehandelt, im Fachjargon „vorbewittert“. Für besondere Anwendungen, z. B. in tropischen Regionen wird das vorbewitterte Zink zusätzlich vergütet. Die für diesen energieintensiven Prozess eingesetzte Wärme wird wiederverwertet. Die bei der Abluftreinigung entstehende überschüssige Wärme kann in anderen Bereichen der Fertigung verwendet werden.
„Unser strategisches Ziel für die nächsten Jahre ist es, mehr Primärenergie einzusparen.“ so Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Klugstedt, Leiter mechanische Instandhaltung der RHEINZINK GmbH & Co. KG in Datteln
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