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Ressourceneffizienz
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Zink ist Ressourcenschutz

Neben dem Klimaschutz ist der Ressourcenschutz ein weitere wichtige Kenngröße, die für eine verantwortungsbewusste Industrie steht. In diesem Zusammenhang sind für den Werkstoff Zink drei Aspekte von herausragender Bedeutung.

1. Langlebigkeit

Zinkdächer und –fassaden halten heute bis zu 100 Jahren und länger – und das wartungsfrei.

2. Schutz von Stahl vor Rost

Feuerverzinken schützt Stahl über mehrere Jahrzehnte und schafft damit die Voraussetzung für einen effizienten Umgang mit Ressourcen. Die Feuerverzinkung bietet einen wartungsfreien Korrosionsschutz für Stahl über die gesamte Einsatzdauer eines Stahlbauteiles und das sind mehrere Jahrzehnte. Somit können Instandhaltungsarbeiten oder der Neubau des Stahlbauteils entfallen, was entscheidend zum Schutz von Ressourcen beiträgt. Pro Jahr werden in Deutschland Werte von mehr als 90 Milliarden EUR durch Korrosion zerstört. „Ohne die Feuerverzinkung wäre diese Zahl deutlich höher. Durch mehr Feuerverzinken könnte dieser volkswirtschaftlich problematische Verlust drastisch reduziert werden. Die Bedeutung des Korrosionsschutzes für Stahl wird in der Öffentlichkeit vielfach unterschätzt“, so der Diplom-Volkswirt Henssler, Präsident des Industrieverbands Feuerverzinken.

3. Recycling

Bauzink besitzt einen hohen Materialwert und wird seit langem in hohem Maße und mit geringstem Energieaufwand recycelt. Der Wert des Altzinks beträgt etwa 65% des Börsenpreises. Nicht zuletzt hierdurch wird gewährleistet, dass über 95% des Zinkblechs nach der Nutzungsphase auch wieder recycelt werden. Tatsächlich hat der zeitweise sehr hohe Zinkpreis dazu geführt, dass vereinzelt Zink aus Anwendungen gestohlen und der Zinkrecyclingindustrie zum Kauf angeboten wurde.

Für das Recycling von Zinkblech werden nur etwa 5% des Energieeinsatzes für die Gewinnung von Zink aus Erzen benötigt (Quelle: „Sachbilanz Zink“ von Prof. J. Krüger). Das bedeutet allein in Deutschland eine CO2-Einsparung von rund 100.000t pro Jahr allein durch das Recycling von Zinkblechschrotten.

Das größte „Problem“ beim Recycling von Zinkblech besteht darin, dass die Anwendungen sehr lange beständig sind – es steht dadurch nicht so viel Schrott zur Verfügung, wie in Deutschland verarbeitet werden könnte. Hierdurch erfährt der Anteil des Zinks, das heute in Deutschland aus Recyclingmaterialien gewonnen wird, an der insgesamt produzierten Menge eine natürliche Begrenzung; Zink hält Jahrzehnte, und der Zinkmarkt in früheren Zeiten war geringer als heute, sodass die Mengen, die heute für das Recycling zur Verfügung stehen, deutlich geringer sind als die  benötigten Mengen.

Auch verzinkter Stahl wird nach Ablauf seiner Nutzungsphase recycelt. Dabei wird das Zink im Filterstaub abgeschieden, angereichert und wieder in die Verfahren der Zinkgewinnung eingesetzt.

Weltweit werden rund 80% der zum Recycling zur Verfügung stehenden Zinkmengen auch tatsächlich recycelt.

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Weitere Informationen auch unter der Rubrik Das Metall Zink - Recycling!

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Weitere interessante Informationen finden Sie auch in der Rubrik FAQ Recycling!

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