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Selbstverpflich- tungserklärung der Zinkindustrie (engl.)

Sustainability Charter

Guiding Principles

 

Themenblätter Nachhaltigkeit (engl.)
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Klima / Umwelt  Selbstverpflichtung

Selbstverpflichtung

In 2001 wurde die Sustainability Charter, die 2001 von der weltweiten Zinkindustrie unter dem Dach der International Zinc Association beschlossen. Kernpunkt dieser Charter ist, dass sowohl Zinkerzeugung als auch -weiterverarbeitung und -verwendung im Einklang mit der Umwelt und den gesellschaftlichen Bedürfnissen sein sollen, ohne dass in irgendeiner Form Risiken für Mensch und Umwelt entstehen. Von dieser generellen Philosophie wurden praktische Richtlinien für die tägliche Arbeit der Mitgliedsunternehmen abgeleitet – eines dieser „Guiding Principles“ empfiehlt den Aufbau von Umweltmanagementsystemen und auch, diese nach ISO 14001 oder EMAS zertifizieren zu lassen.

Die ISO 14001 wurde 1996 veröffentlicht und definiert (in Verbindung mit EMAS von 1993) zum ersten Mal den Bereich Umweltmanagement: Es ist ein Umweltmanagementsystem, mit dem der Umweltschutz systematisch im Management verankert wird. Somit können bei allen täglichen Aufgaben und firmenpolitischen Entscheidungen die Umweltaspekte berücksichtigt werden, und ein Unternehmen kann nachweisen, dass es sich umweltgerecht verhält. Die Betriebe erhalten mit diesem System ein wirkungsvolles Instrument, mit dem sie Umweltbelastungen systematisch erfassen und die Umweltsituation laufend verbessern können.

Hier gehen die Unternehmen der deutschen Zinkindustrie mit gutem Beispiel voran: So haben alle Mitgliedsunternehmen der Initiative Zink an ihren Produktionsstandorten in Deutschland ein funktionierendes Umweltmanagement­system installiert und sind hier nach ISO 14001 zertifiziert – ebenso wie die meisten Verzinkereien und Zinkdruckgussbetriebe.