


Weltweit gibt es sehr große Zinkvorkommen. Schätzungen zufolge enthält die erste Meile der Erdkruste 224.000.000 Millionen Tonnen Zink. Weitere 15 Millionen Tonnen befinden sich im Meeresboden, und jede Kubikmeile Meereswasser enthält etwa 1 Tonne. Solche Schätzungen berücksichtigen jedoch nicht, ob die Nutzung dieser Ressourcen ökonomisch oder unter Umweltgesichtspunkten vertretbar ist.
Die Zinkreserven sind in den vergangenen Jahrzehnten stärker gewachsen als der Einsatz von Zink in Produkten und heute steht mehr Zink zur Verfügung als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt in der Geschichte, da weltweit neue Vorkommen entdeckt und Abbau- und Gewinnungsverfahren weiterentwickelt wurden. Die Daten des Geologischen Dienstes der Vereinigten Staaten (USGS) verdeutlichen das: Betrugen 1994 nach USGS die weltweiten Zinkreserven 140 Millionen Tonnen, wurden sie 2010 hingegen auf 250 Millionen Tonnen geschätzt - und das trotz der zusätzlichen 16 Jahre, in denen Zink verwendet wurde. Die heute bekannten Zinkreserven sind - wie alle natürlichen Ressourcen - keine festen, sondern dynamische Größen, die sowohl von den geologischen Rahmenbedingungen als auch von der Interaktion zwischen Wirtschaft, Technik und Politik abhängig sind. Der Ausdruck "Reserven" bezeichnet dabei lediglich die aktuell erfassten und vermessenen Zinkvorkommen, die mithilfe aktueller Technologien wirtschaftlich abgebaut werden können.
Die Bergbauindustrie investiert in neue Technologien und Techniken, um die Rentabilität der Zinkgewinnung und -verarbeitung zu steigern. Das Recycling zinkhaltiger Produkte seitens der Industrie ist ein zusätzlicher Weg zur Schonung natürlicher Zinkressourcen. Die recycelten Zinkmengen erhöhen sich jährlich - entsprechend der Zunahme der Zinkproduktion und den Fortschritten bei den Recyclingtechnologien.
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Weltweite Zinkreserven; Recycling als zusätzliche Rohstoffquelle
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