Ob in der Nahrung oder Körperpflegeprodukten, in Autos oder feuerverzinkten Geländern, auf Dächern oder an Hausfassaden: Zink ist nicht nur Leben, sondern auch Vielfalt pur. Diese Vielfalt spiegeln auch die praxiserprobten Unterrichtskonzepte der Initiative Zink wider: Das Spektrum reicht von klassischen Printmedien über komplette Projektangebote bis zu digitalen Materialien wie die aktualisierte DVD mit Kurzfilmen und Animationen zu Themen wie Zinkerzeugung, Feuerverzinken, Bauzink, Zinkdruckguss, Zinkoxid und Zinkrecycling. Detaillierte Informationen dazu erhalten Interessierte vom 14. bis 18. Februar 2012 auf der „didacta 2012“auf dem Gemeinschaftsstand mit dem Deutschen Kupferinstitut in Halle 14, Stand 34.
Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der EUROGUSS 2012 in Nürnberg wurden am 16. Januar 2012 die Gewinner des diesjährigen Zinkdruckgusswettbewerbs prämiert. Erstmalig erlaubte die Qualität der eingereichten Gussteile keine eindeutige Zuordnung zu den Kategorien „Konstruktion/Gießtechnik“, „Umstellung auf Zinkdruckguss“ und „Oberflächentechnik“. Deshalb wurden jeweils alle Bewertungsaspekte berücksichtigt. Das Ergebnis: Die Expertenjury sprach drei Platzierungen und fünf besondere Anerkennungen aus.
Eines der schönsten Feste des Jahres steht vor der Tür: Weihnachten. Der Tradition nach wird am Heiligen Abend ein Christbaum aufgestellt und beliebig geschmückt. Ob mit klassischen Glaskugeln, Holzornamenten, Schokolade oder Gebasteltem: Alle Varianten sind schön. Gleichzeitig etwas Gutes tun kann man zarten Figuren aus verzinktem Stahldraht und bunten Perlen – hergestellt von südafrikanischen Kunsthandwerkern des Projekts „Streetwires“.
Rund 500 Jugendliche werden derzeit in Unternehmen der deutschen Zinkindustrie zu Industriekaufleuten, Industriemechanikern, Anlagen- und Energieelektronikern sowie Oberflächenbeschichtern ausgebildet. Oder zu Chemikanten. So wie Nazif Mutu, der sich bei der Xstrata Zink GmbH in Nordenham gerade im zweiten Lehrjahr befindet. „Zurzeit bin ich in der Laugerei eingesetzt: Ich entnehme Proben aus den Tanks und analysiere diese nach bestimmten Parametern. Generell gehört es zu meinen Aufgaben, die Anlagen zu überwachen und dafür zu sorgen, dass sie störungsfrei laufen“, erzählt der 18-Jährige.
2001 wurde die Nachhaltigkeits-Charta von der weltweiten Zinkindustrie unter dem Dach der International Zinc Association (IZA) beschlossen. Kernpunkt dieser Charta ist, dass sowohl Zinkerzeugung als auch -weiterverarbeitung und -verwendung im Einklang mit der Umwelt und den gesellschaftlichen Bedürfnissen sein sollen, ohne dass in irgendeiner Form Risiken für Mensch und Umwelt entstehen. Jetzt wurden in die bestehende Charta zwei neue Statements zu den Themen „Kinderarbeit“ und „Klimaschutz“ aufgenommen und von mehreren Institutionen – darunter UNICEF – geprüft. Im Oktober 2011 wurde diese aktualisierte Form der Nachhaltigkeits-Charta vom Board of Directors der IZA und damit von der Zinkindustrie weltweit offiziell angenommen.
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