Die Jury: Franz Wier, Raphael Lippa, Franz Feikus, Hans-Helmut Jeschke, Kurt Grün, Franz-Josef Wöstmann, Dr. Norbert Grov (von links)
Die Expertenjury nahm die eingesandten Zinkdruckgussbauteile genauestens unter die Lupe.Der Zinkdruckgusswettbewerb 2009/2010 wartet mit einigen Neuerungen auf: Zum einen wurden die Wettbewerbskategorien dahingehend modifiziert, dass Designaspekte und die besonderen Möglichkeiten, die Zinkdruckguss bietet, stärker berücksichtigt werden. Und zum anderen waren mit Dr.-Ing. Norbert Grov, TAKATAPETRI AG, und Franz Wier, TRW Automotive GmbH, erstmals Experten in der Jury, die die Bauteile direkt aus einer Anwendersicht, nämlich aus der Perspektive der Automobilindustrie beurteilten.
„Zink ist aufgrund seiner guten Gießeigenschaften und der hohen Oberflächenqualität der gegossenen Bauteile eine gute Werkstoffwahl. Zudem kann mit Zinkdruckguss eine hohe Produktivität erzielt werden, was in niedrigen Kosten im Vergleich zu anderen Verfahren und Materialien resultiert. Auch wenn es um Designaspekte geht – generell, aber auch speziell in der Automobilindustrie –, nimmt dieses Metall einen immer höheren Stellenwert ein, denn aus Zink können hervorragende Teile mit einer metallischen Haptik gegossen werden und durch die vielfältigen Möglichkeiten der Oberflächenbehandlung entstehen optisch sehr ansprechende Bauteile“, erklärt Juror Dr.-Ing Norbert Grov.
Außerdem als Juroren ehrenamtlich tätig waren Dipl.-Ing. Franz Josef Wöstmann, Fraunhofer IFAM, Dr.-Ing. Franz Josef Feikus, BDG Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie, Dipl.-Ing. Kurt Grün, Grillo-Werke AG, Helmut Jeschke, Initiative Zink und Rafael Lippa, Xstrata Zinc GmbH.
Prämiert wurden Bauteile in zwei Kategorien: In Kategorie 1 fallen alle Teile, die außergewöhnliche konstruktive oder gießereitechnische Lösungen für die Fertigung erfordern. In Kategorie 2 wird die Innovation oder Umstellung auf Zinkdruckguss bewertet. Dabei wird die Nutzung der Designmöglichkeiten, die Zinkdruckguss bietet, besonders berücksichtigt.
Die Initiative Zink ist ein Zusammenschluss von Zinkerzeugern, Zinkrecyclern, Halbzeugproduzenten, Herstellern und Verarbeitern von Zinkverbindungen unter dem Dach der WirtschaftsVereinigung Metalle. Sie ist Ansprechpartner für Behörden, Anwender und für die Presse in allen Fragen rund um das Zink. Die Initiative Zink hat ihren Sitz in Düsseldorf und arbeitet in enger Kooperation mit nationalen und internationalen Zinkverbänden.
Kontakt:
INITIATIVE ZINK in der WirtschaftsVereinigung Metalle
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