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Dienstag 02. Februar 2010 12:03 Alter: 212 Tage

IZA will gemeinsam mit UNICEF Zinkmangel bei Kindern reduzieren

Kategorie: Initiative Zink

Von: Initiative Zink

UNICEF und die International Zinc Association (IZA) gaben am 27. Januar 2010 in Davos (Schweiz) die Gründung der "Zinc Saves Kids"-Kampagne bekannt, die mithilfe von Spendengeldern das UNICEF-Programm zur Versorgung der Kinder mit Zink in Entwicklungsländern unterstützt. Die erste Spende für diese Initiative erfolgte bereits während eines Treffens im Rahmen des Weltwirtschaftsforums: Don Lindsay, Vorsitzender der IZA sowie Präsident und CEO von Teck Resources, überreichte UNICEF Executive Director Ann Veneman einen Scheck über 1,66 Millionen US-Dollar.

Don Lindsay, Vorsitzender der IZA sowie Präsident und CEO von Teck Resources, überreichte UNICEF Executive Director Ann Veneman den ersten Spendenscheck über 1,66 Millionen US-Dollar.

Zink ist ein wichtiges Element für alle lebenden Organismen. Bei Kindern ist Zink für die Entwicklung des Gehirns sowie für Wachstum und Immunfunktionen unverzichtbar. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Zinkmangel jedoch einer der größten Risikofaktoren in Verbindung mit Krankheiten wie Diarrhö, Lungenentzündung und Malaria: Jedes Jahr sterben 800.000 Menschen aufgrund von Zinkmangel, davon 450.000 Kinder im Alter von bis zu fünf Jahren. Die Gabe von Zink als Nahrungsergänzungsmittel kann bei Kindern, die an Diarrhö, Lungenentzündung oder Malaria leiden, zu einer schnelleren Heilung beitragen, spätere Rückfälle vermeiden und somit da Leben der Kinder retten. 2008 verkündete der Kopenhagener Konsens - ein Zusammenschluss aus acht führenden Wirtschaftswissenschaftlern, darunter  fünf Nobelpreisträger -, dass Kindersterblichkeit und Mangelernährung von Kindern durch die Beigabe von Zink und Vitamin A als Nahrungsergänzungsmittel kosteneffektiv verhindert werden können.

„Durch die erhöhte therapeutische Anwendung von Zink könnten jährlich schätzungsweise 300.000 Diarrhö-bedingte Todesfälle bei Kindern verhindert werden", erklärt Ann Venemann, Executive Director der UNICEF. „Mithilfe dieser Initiative wird Zink als Nahrungsergänzungsmittel für Kinder in den ärmsten und entlegensten Regionen der Welt zugänglich gemacht." Don Lindsay betont: „Kinder sind unser größter Schatz, und unsere Branche engagiert sich für die Zusammenarbeit mit UNICEF, um auf den Zinkmangel bei Kindern weltweit aufmerksam zu machen und Spenden zu sammeln, um dabei zu helfen, dieses Problem zu lösen."

Als Bekräftigung der Bedeutung dieses Anliegens bestätigte die Clinton Global Initiative (CGI) vor Kurzem die Zink- und Ernährungsinitiativen der IZA. Die CGI wurde 2005 vom ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton gegründet; ihr gehören Staatsmänner, Entscheider aus Politik und Wirtschaft, Nobelpreisträger und führende Köpfe der Wissenschaft an. Die CGI ist bestrebt, die negativen Folgen der voranschreitenden Globalisierung zu bekämpfen. Bill Clinton nutzt seinen Einfluss, um auf Probleme - wie Zinkmangel - in der Dritten Welt aufmerksam zu machen. Bisher wurden mehrere Milliarden US-Dollar für soziale Zwecke gesammelt und in Projekten eingesetzt.

(O-Ton:) Stephen Wilkinson, Executive Director der IZA, gibt die Gründung der „Zinc Saves Kids"-Kampagne bekannt.

UNICEF ist in über 150 Ländern und Gebieten tätig und hilft Kindern, zu überleben und sich zu entwickeln, von jüngster Kindheit bis zum Jugendalter. Als größter Impfstoffversorger der Entwicklungsländer in der Welt unterstützt UNICEF die Gesundheit und Ernährung von Kindern, sichere Versorgung mit Wasser und sanitären Anlagen, eine qualitative Grundbildung für alle Jungen und Mädchen und den Schutz der Kinder vor Gewalt, Ausbeutung und AIDS. UNICEF wird vollständig durch freiwillige Spenden von Einzelpersonen, Unternehmen, Stiftungen und Regierungen finanziert.

Die International Zinc Association (IZA) ist eine gemeinnützige Organisation, die die weltweite Zinkindustrie vertritt. Die IZA konzentriert sich auf die Notwendigkeit von Zink bei der Nährstoffversorgung und Gesundheit des Menschen, vorhandenen und potenziellen Produktanwendungen und hebt den Beitrag von Zink zu einer nachhaltigen Entwicklung hervor. Die IZA führt Programme im Bereich Technologie & Marktentwicklung, Umwelt & nachhaltige Entwicklung und Kommunikation durch und setzt sich für Zink in der Ernährung durch die Unterstützung von wissenschaftlicher Forschung, die Veröffentlichung von Informationsmaterialien und die Organisation von Konferenzen ein. Desweiteren unterstützt die IZA auch die International Zinc Nutrition Consultative Group.

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