Dr. Jürgen Heraeus sprach über die Bedeutung von Zink im Zusammenhang mit der Bekämpfung von Kindersterblichkeit und Armut in Entwicklungsländern: „Sie kennen Zink ja noch als Zinkwanne oder als Zinkverband, aber es ist auch ein bedeutendes Spurenelement und wichtig für eine gesunde Entwicklung. Zink macht schlau und hilft gegen Durchfallerkrankungen. Zwei Millionen Kinder unter fünf Jahren sterben jährlich an Durchfallerkrankungen; weitere 500.000 an Unterernährung. Das könnte man mit geringen Dosen von Zinkpräparaten verhindern.“
„Die wissenschaftlichen Zusammenhänge sind belegt: Es braucht nur kleine Mengen Zink, um das Leben eines Kindes zu retten: 2008 verkündete der Kopenhagener Konsens – ein Zusammenschluss von acht führenden Wirtschaftswissenschaftlern, darunter fünf Nobelpreisträger –, dass dem weltweiten Problem der Mangelernährung am besten mit der Gabe von Vitamin A und Zink begegnet werden kann, weil das einer der vielversprechendsten und kosteneffektivsten Lösungsvorschläge für eines der drängendsten Probleme der Welt ist. Sie rechneten aus, dass jedem in eine Zink-Nahrungsergänzung investierten Dollar ein positiver Gegenwert in Höhe von 17 US-Dollar gegenübersteht“, ergänzt Stephen Wilkinson, Executive Director der IZA, „die UNICEF ist in über 150 Ländern und Gebieten aktiv. ‚Zinc Saves Kids’ möchte die Bemühungen der UNICEF unterstützen und dazu beitragen, dass Kinder nicht an Krankheiten sterben, die vermeidbar sind – wie beispielsweise Zinkmangel.“
UNICEF und die International Zinc Association (IZA) gaben am 27. Januar 2010 in Davos (Schweiz) die Gründung der „Zinc Saves Kids“-Initiative bekannt, die mithilfe von Spendengeldern das UNICEF-Programm zur Versorgung der Kinder mit Zink in Entwicklungsländern unterstützt. „Zinc Saves Kids“ hat sich als Ziel gesetzt, in einem Zeitraum von drei Jahren mindestens drei Millionen US-Dollar zu sammeln. Die Initiative richtet sich dabei vorrangig an Mitgliedsfirmen der IZA, den Kundenkreis und die Lieferanten der Zinkindustrie sowie an alle, die in der Zinkindustrie tätig sind.
Mehr Informationen über das Projekt und zu Spendenmöglichkeiten finden Sie hier.
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Doreen Köstler
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