Donnerstag, den 06. Oktober 2016

NFM ALLOYZ neu im Netzwerk der Initiative Zink

Kategorie: Initiative Zink, Recycling, Ressourceneffizienz, Zinkdruckguss, Rohstoffe

Die Initiative Zink begrüßt mit NFM ALLOYZ S.A. ein weiteres neues Mitglied. Seit 1994 hat NFM ALLOYZ seinen Hauptsitz in Luxemburg – hier werden sowohl der Einkauf der Rohstoffe als auch der Vertrieb der Produkte koordiniert. Das Herzstück der NFM-Gruppe ist das Werk NFM-CRAMET im belgischen Kruishoutem. Das NFM-ALLOYZ-Team ist noch internationaler aufgestellt, allein in der Produktion sind 40 Mitarbeiter aus 25 Nationen tätig. Sie fertigen klassische Zinkdruckgusslegierungen für unterschiedlichste Einsatzbereiche, Sonderlegierungen für Warmkammer-, Kaltkammer- und Schleuderguss, kundenspezifische Legierungen sowie Legierungen für Feuer- und Bandverzinkereien.


Claude Bever und Yves Frappier, NFM Alloyz

„Recycling wird heute positiv wahrgenommen und bewertet – und qualitativ hochwertiges Recycling ist unsere Stärke. Unser Wissen möchten wir in das Expertennetzwerk der Initiative Zink einbringen und vom Erfahrungsaustausch mit Kollegen aus allen Bereichen der Zinkindustrie profitieren“, erklären Claude Bever und Yves Frappier die Entscheidung für den Beitritt.

Dabei setzt das Unternehmen vor allem auf Recycling und ist ein Paradebeispiel für geschlossene Wertstoffkreisläufe, wie Claude Bever, Managing Director von NFM ALLOYZ, erklärt: „Alt vor neu ist für uns die erste Wahl. Für unsere Zinklegierungen setzen wir eine breite Palette an Produkten ein, um Zink zurückzugewinnen – beispielsweise metallische Zinkschrotte, zinkhaltige Rückstände aus Feuerverzinkereien und Bandverzinkereien sowie Zinkpulver aus Anlagen zum thermischen Spritzen. Unser langfristiges Ziel ist es, eine höchstmögliche Recyclingquote zu erreichen. Das wird von vielen unseren Kunden auch so gewollt und geschätzt.“

Dass nicht nur hochwertig recycelt wird, sondern auch strenge Anforderungen an die Qualität erfüllt werden, ist in der Philosophie des Unternehmens ebenso fest verankert. Yves Frappier, Manager Sales: „Innovationen und Investitionen in Arbeitsprozesse und Technologien: Das sind für uns wichtige Stellschrauben, um effizient und ressourcenschonend zu arbeiten. Dadurch waren wir in diesem Jahr in der Lage, unsere Kapazitäten auf 45.000 bis 50.000 Tonnen zu erhöhen. Eine gleichbleibend hohe Qualität unserer Legierungen stellt dabei die Zertifizierung unserer Produktion nach EN ISO 9001:2000 sicher – die nächste Herausforderung ist die Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems für die gesamte Gruppe.“ Eine übergreifende Zertifizierung gemäß der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001 ist für spätestens Anfang 2017 geplant. „Wir leisten einen erheblichen Beitrag zur Schonung natürlicher Ressourcen, für Energieeinsparung und CO2-Vermeidung und damit zum nachhaltigen Schutz der Umwelt. Das wollen wir auch mit der entsprechenden Zertifizierung dokumentieren“, so Claude Bever.

Kontakt:

Dr.-Ing. Sabina Grund
INITIATIVE ZINK im Netzwerk der WirtschaftsVereinigung Metalle
Am Bonneshof 5


40474 Düsseldorf


Fon: 0211 47 96 166


Fax: 0211 47 96 25 166


E-Mail: informationen@initiative-zink.de


Internet: www.zink.de


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