Dienstag, den 28. März 2017

Preisverdächtig: Zink in Sachen Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und Innovation ganz vorn

Kategorie: Ressourceneffizienz, Innovationen, Nachhaltigkeit, Feuerverzinken, Zinkdruckguss

Innovations- und Nachhaltigkeitspreise sind ein exklusives Instrument der Strategie und Kommunikation von Unternehmen. Denn für deren Reputation sind Transparenz und Glaubwürdigkeit wichtig – hilfreich hierfür ist, dass das Engagement für Innovationen, Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz von unabhängiger, fachkompetenter Seite bewertet wird. Für die Kunden wiederum sind die Preise eindeutige Zeichen, denen sie vertrauen können, und ein verständlicher Indikator nachhaltigen und innovativen Wirtschaftens. Deshalb gewinnen Wettbewerbe auch für Unternehmen der deutschen Zinkindustrie zunehmend an Bedeutung.


Erster Preis für die Firma Föhl

Der erste Preis beim Innovationspreises Rems-Murr 2016 ging an die Adolf Föhl GmbH + Co KG für die neu entwickelte, angussfreie Heißkanaltechnik. Von links: Ralph Walter Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Waiblingen, Michael Antwerpes Moderation, Ulrich Schwab und Frank Hartmann Fa. Adolf Föhl Gmbh + Co. KG Geschäftsführer Technik und Landrat Dr. Richard Sigel. [Bildquelle: Landratsamt Rems-Murr-Kreis]

Aktuell ist die WIEGEL Verwaltung GmbH & Co. KG in der Kategorie „Große Unternehmen“ für den EMAS Award 2017 nominiert. Unter dem Motto „Für eine starke europäische Kreislaufwirtschaft“ zeichnet die Europäische Kommission Unternehmen, die das Umweltmanagementsystem EMAS einsetzen, für besonders ressourcenschonendes und effizientes Handeln aus. Die Bewerbungen wurden von einer Jury aus Experten des Bundesumweltministeriums, des Umweltbundesamtes, der Deutschen Akkreditierungs- und Zulassungsgesellschaft für Umweltgutachter und des Umweltgutachterausschusses bewertet. „WIEGEL ist Pionier und Vorbild im Umweltschutz beim Feuerverzinken, was durch den Einsatz bestverfügbarer Technik gewährleistet wird“, heißt es in der Nominierungsbegründung, „dabei führt das Unternehmen Abfallstoffe wie Säuredämpfe in den Produktionskreislauf zurück. Der Anteil an gefährlichen Abfällen zur Beseitigung konnte seit der EMAS-Einführung von 70 auf 3 Prozent reduziert werden. Alle Wiegel-Werke arbeiten abwasserfrei.“ 

Den Innovationspreis Rems-Murr hat Ende 2016 die Adolf Föhl GmbH + Co KG für die neu entwickelte Heißkanaltechnik erhalten. Dieses Verfahren ermöglicht das angusslose Gießen von Zinkteilen, was nicht nur den Energie- und Materialverbrauch senkt, sondern insgesamt eine wirtschaftlichere Herstellung von Zinkdruckgussteilen bei gleichzeitiger Verbesserung der Produktqualität sicherstellt. Die Initiatoren des Innovationspreises Rems-Murr – unter anderem die regionale Wirtschaftsförderung – würdigen damit sowohl Innovationen aus Industrie, Handwerk und Dienstleistungswirtschaft als auch die besondere Rolle innovativer Unternehmen für die Entwicklung des Landkreises. 

Der deutsche Nachhaltigkeitspreis ist Europas größte Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement und prämiert vorbildliche Nachhaltigkeitsleistungen in Wirtschaft, Kommunen, Architektur und Forschung. 21 Unternehmen waren für den Wettbewerb 2016 nominiert, der seit 2008 jährlich in Düsseldorf vergeben wird. Mit dabei: die Voigt & Schweitzer GmbH & Co. KG in der Kategorie „Ressourceneffizienz“. Bereits 2015 war Voigt & Schweitzer für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in dieser Sparte nominiert – als erstes Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie überhaupt. Mit diesem Sonderpreis werden Firmen gewürdigt, die Maßnahmen zu Ressourcenschonung, Rohstoff- und Energieeffizienz sowie innovative Recyclingkonzepte installiert haben. Bewerbungsgrundlage war die Initiative „Planet ZINC“, in der sich Voigt & Schweitzer zu mehr Nachhaltigkeit für Mitarbeiter und Umwelt verpflichtet. Dazu gehören die systematische Förderung von Aus- und Weiterbildung ebenso wie die Steigerung der Ressourceneffizienz im Prozess und beim Produkt. 

Mit dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis zeichnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie herausragende Beispiele rohstoff- und materialeffizienter Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen sowie anwendungsorientierte Forschungsergebnisse aus. Unter fachlicher Leitung der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) werden jährlich bis zu vier Unternehmen sowie eine Forschungseinrichtung mit dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis prämiert. Für den Rohstoffeffizienz-Preis 2016 war die Havelländische Zink-Druckguss GmbH & Co. KG für Zincopor nominiert: Die stabile Schaumstruktur im Inneren macht die Zinkdruckgussteile leichter und günstiger, wodurch es möglich ist, die Vorteile des Materials Zink mit Gewichts- und Materialersparnis zu kombinieren. 

Die Initiative Zink gratuliert zu diesen Erfolgen!

Kontakt:

Dr.-Ing. Sabina Grund
Initiative Zink im Netzwerk der WVMetalle
Am Bonneshof 5


40474 Düsseldorf


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Fax: 0211 47 96 25 166


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