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Zink schützt, das ist bekannt, Stahl und Eisen hervorragend gegen Korrosion (Rost). Aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften ist Zink zudem als wesentliches Bauteil z.B. im Auto dort eingebaut, wo es auf Festigkeit und Sicherheit ankommt: etwa in Gurtaufrollern, in Airbagmodulen oder in Türschlossgehäusen. Auch und gerade in der modernen Architektur ist es Zink, das sowohl Stahlkonstruktionen (Feuerverzinken) als auch Gebäude (Dach und Fassade aus massivem Titanzink) langfristig schützt. Hierbei hilft vor allem die natürliche Patina. Mittlerweile gibt es diese „Patina“ schon von Anfang an. So genannte vorbewitterte Oberflächen in verschiedenen Optiken bieten zudem einen Selbstheilungseffekt, da Beschädigungen im Laufe der Zeit durch den natürlichen Prozess wieder „zuwachsen“.
Doch Zink schützt auch uns Menschen unmittelbar und direkt. Damit trägt dieses natürliche Element wie kaum ein anderes zur Verbesserung unserer Lebensqualität bei.
Als Spurenelement in unserem Körper kommt dem Zink bei allen wichtigen Zellfunktionen eine entscheidende Rolle zu. Zink ist z.B. für das Funktionieren von mehr als 200 Enzymen lebenswichtig; es dient zur Stabilisierung der DNA und zum Aufbau der Gene sowie zum Transfer von Reizsignalen.
So ist Zink beispielsweise maßgeblich bei der Wundheilung bzw. der Regenration der Haut involviert. Auch als äußerlich anzuwendendes Pflegemittel, zum Beispiel als Zinkoxid in Sonnencreme schützt es vor schädlicher UV-Strahlung. In Salben, Puder und Kosmetikprodukten unterstützt Zink die natürlichen Prozesse der Haut.
Schutzmantel für Babys Popo „Die Haut eines Babys ist fünfmal dünner als die von Erwachsenen“, erklärt Professor Hans Merk, Direktor der Hautklinik der RWTH Aachen. „Darum neigt sie dazu, schnell auszutrocknen und rissig zu werden.“ Außerdem besitzt Babyhaut nur schwache Abwehrkräfte: Ihre schützende Flora muss sich erst entwickeln, auch ihr Fettgehalt und ihr pH-Wert sind noch nicht optimal ausgebildet. „Babyhaut kann sich deswegen schlechter gegen Bakterien und Pilze wehren“, erläutert der Hautarzt.
Damit es nicht so weit kommt, sorgen viele Eltern mit einer Wundschutzcreme vor. Doch oft sind sie unsicher, ob die regelmäßige Pflege dem Baby gut tut: Führt häufiges Eincremen nicht dazu, dass die Haut noch empfindlicher wird? Merk empfiehlt, regelmäßig nach dem Waschen eine spezielle Wundschutzpflege dünn aufzutragen. Damit können sie ein Wundwerden und Reizungen vermeiden. Entscheidend ist dabei, dass die natürliche Barriere der Säuglingshaut intakt bleibt. Zinkoxyd bewirkt, dass Schwellungen der Haut zurückgehen und fördert die Wundheilung. Quelle: Der Dermatologe, Juni 2005.