



Zink ist ein für Menschen, Tiere und Pflanzen lebenswichtiges Spurenelement.
Das bedeutet, dass in allen drei Fällen Zinkmangelerscheinungen auftreten, wenn der Organismus nicht optimal mit Zink versorgt ist.
Auf der Erde gibt es Regionen, in denen der Erdboden sehr wenig Zink enthält.
Hier werden die Auswirkungen von Zinkmangel sichtbar. Die in der Karte orange markierten Bereiche bezeichnen Gebiete, in denen Pflanzen durch zinkarme Böden an starkem Zinkmangel leiden. In grün markierten Gebieten weisen Pflanzen ebenfalls Zinkmangelerschienungen auf, jedoch weniger ausgeprägt. Menschen, die auf zinkarme Pflanzen als Nahrung angewiesen sind, sind der Gefahr von Zinkmangelerkrankungen ausgesetzt.

Jedes Jahr ist das Leben von 450.000 Kindern bedroht, bei denen Durchfall-Erkrankungen, Lungenentzündung und Malaria infolge von Zinkmangel tödlich enden können. Einige zusätzliche Milligramm Zink pro Tag können hier sehr viel bewirken. Mit zinkhaltiger Nahrungsergänzung kann rasch und einfach sowie effektiv und kostengünstig geholfen werden.
UNICEF und die International Zinc Association (IZA) gaben am 27. Januar 2010 in Davos (Schweiz) die Gründung der "Zinc Saves Kids"-Initiative bekannt, die mithilfe von Spendengeldern das UNICEF-Programm zur Versorgung der Kinder mit Zink in Entwicklungsländern unterstützt. "Zinc Saves Kids" hat sich als Ziel gesetzt, in einem Zeitraum von drei Jahren mindestens drei Millionen US-Dollar zu sammeln. Die Initiative richtet sich dabei vorrangig an Mitgliedsfirmen der IZA, den Kundenkreis und die Lieferanten der Zinkindustrie sowie an alle, die in der Zinkindustrie tätig sind.
„Zinc Saves Kids“ hilft unterernährten Kindern in Entwicklungsländern, die in besonderem Maße an Gesundheitsproblemen leiden, die in engem Zusammenhang mit Zinkmangel stehen.
Flyer zur Zinc Saves Kids - Aktion

Die Anreicherung von Pflanzen mit Zink ist ein wirksames Verfahren gegen den Zinkmangel. Hierzu ein Beitrag von Stephen Wilkinson, Executive Director der International Zinc Association, IZA.
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Aktuelles
Kopenhagener Konsens: Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger stellen fest, dass die ausreichende Versorgung mit Zink und Vitamin A Schlüsselfaktoren für die Bekämpfung von Armut und Krankheiten sind.
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