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Zink-Aktionstage 2010 im LWL-Freilichtmuseum in Hagen

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Aktionstage rund um "Zink" im Freilichtmuseum in Hagen

Die Eröffnung der Ausstellung am 15. April 2007 

In festlichem Rahmen und mit zahlreichen geladenen Gästen – darunter der Oberbürgermeister der Stadt Hagen – wurde am Sonntag den 15. April 2007 die neue Dauerausstellung zum Thema Zink im Freilichtmuseum Hagen eröffnet. Viele Familien sowie zahlreiche Unternehmensvertreter der Zinkindustrie waren der Einladung des Museums gefolgt. Bei strahlendem Sonnenschein und nach festlichen Ansprachen konnten die Exponate und das Paketwalzwerk besichtigt werden. Neben Exponaten rund um die Gewinnung und Verarbeitung von Zink bietet die Ausstellung auch historische Haushaltsgeräte und Kirchenornamente. 

In der Werkshalle, in der das Walzwerk untergebracht ist, informieren zahlreiche Schautafeln in Text und Bild über den Werdegang der Zinkindustrie in Deutschland. Eine künstlerische Installation zeigt den zeitlichen Verlauf bis zur industriellen Neuzeit.

Einige Ergänzungen der Ausstellung folgen in den nächsten Wochen. So werden weitere Exponate der Unternehmen ausgestellt. Eine Tafel mit den Unternehmensnamen wird fest installiert. Bemerkenswert wird der Hügel hinter der Walzwerkshalle unter Umweltgesichtspunkten. Dort soll zinkreiche Erde aus dem Stolberger Raum angefahren werden mit dem Ziel, dort so genannte Galmei- oder Indikatorpflanzen anzusiedeln, d.h. Pflanzen, die auf zinkreichen Böden besonders gut gedeihen.

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Aktionstage für Kinder und Interessierte

Dinge werden für Kinder (und nicht nur für Kinder) leichter zu begreifen, wenn man sie anfassen kann. Am Eröffnungstag gab es verschiedene Angebote der Zinkindustrie und des Museums, die zum Mitmachen und Mitnehmen einluden. So wurden z.B. Gedenkmünzen aus Zink geprägt. Drucke von Kaltnadelradierungen auf Zinkplatten wurden angeboten und als modernes Designelement konnten Spiralen aus dickem Zinkdraht gebogen werden, in deren Windungen eine Glaskugel Halt fand. Diese Aktionen werden in Hagen an mehreren Wochenenden wiederholt.

Auf Anfrage bietet das Museum eine spezielle Besucherführung zur neuen Ausstellung im Zinkwalzwerk an, Informationen unter 02331-78070.

Darüber hinaus werden Schüler einer Berufsbildenden Schule aus Duisburg noch vor den Sommerferien Säulen aus Stahl verzinken bzw. zusätzlich mit dem Duplexverfahren bearbeiten. Die Säulen werden dann im laufe der Zeit dem Korrosionsschutz durch Zink im Vergleich zur ungeschützten Säule aufzeigen.

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Das Buch „Zink – das achte Metall“

Rechtzeitig zur Ausstellungseröffnung bietet das Museum ein Buch über die Geschichte der Zinkerzeugung und –verarbeitung an. Autor ist Lutz Engelskirchen – ein Mitarbeiter des Museums. Das Buch kann über das Museum bezogen werden. Ein Ansichtsexemplar wird in den kommenden Sitzungen ausliegen.

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Bilder einer (Zink-)Ausstellung


Museumsdirektor Dr. Wolfgang Kirsch bei der Eröffnungsrede


Formstecherei des Freilichtmuseums


Druck von Kaltnadelradierungen auf Zinkplatten


Großer Andrang beim Biegen von Zinkspiralen


Da mussten die Papas (und Mamas) Hand anlegen …


…   sehr zur Freude der Kinder


Installation in der Walzwerkshalle


Gießkarussell mit Info-Projektion in zwei der Gießformen

 
Und darum geht es hier eigentlich: das Paketwalzwerk


Der Anschluss an die Neuzeit 

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