Durch das Verzinken wird Stahl für eine sehr lange Zeit vor Korrosion geschützt. Die Funktionalität von Bauteilen und das äußere Erscheinungsbild bleiben dadurch erhalten, Werte werden bewahrt und Ressourcen geschont. Das sind ausreichende Gründe, sich etwas genauer mit dem Verzinken auseinanderzusetzen. Angesichts der unterschiedlichen Verzinkungsverfahren und der vielfältigen Einsatzbereiche von verzinktem Stahl können dabei Fragen auftreten – und auch wenn die Initiative Zink nicht alle beantworten kann, kann sie doch Hilfestellung bei der Suche nach geeigneten Informationsquellen leisten.
Korrosion ist definiert als die Reaktion eines metallischen Werkstoffs mit seiner Umgebung, die eine messbare Veränderung des Werkstoffs bewirkt und im weiteren Verlauf zu einer Beeinträchtigung des metallischen Systems führen kann.
Wesentlichen Einfluss auf die Korrosion haben:
Korrosionsschutz sollte nicht Selbstzweck sein, sondern im Einzelfall immer der vorgesehenen Nutzung und der Nutzungsdauer des jeweiligen Objekts angepasst werden. Hierbei sind auch Fragen von (Farb-)Gestaltung und Ästhetik zu berücksichtigen. In jedem Fall besteht hinsichtlich der Schutzdauer die Forderung nach einer zeitlich vernünftigen und wirtschaftlichen Problemlösung.
Korrosionsschutzsysteme sind Systeme aus aufeinander abgestimmten, vor Korrosion schützenden Schichten, zum Beispiel Grundbeschichtungen mit Deckbeschichtungen, oder aus Metallüberzügen, gegebenenfalls mit zusätzlichen organischen Beschichtungen.
Zink korrodiert wie praktisch alle anderen Metalle auch – allerdings sehr langsam. Korrosionsschutz durch Zink wie auch der Schutz für die verzinkte Oberfläche selbst ist eine Folge der Ausbildung dichter, fest haftender Deckschichten, die die Funktion einer Schutzschicht (Zinkpatina) übernehmen und das darunterliegende Zink vor weiterem Korrosionsangriff schützen.
Zinküberzüge aktivieren darüber hinaus an den Schnittflächen der Bleche und im Bereich kleiner Beschädigungen die kathodische Schutzwirkung des Zinks. Kratzer im metallischen Überzug und Schnittflächen bis 3 Millimeter Dicke werden auf diese Weise ohne zusätzliche Maßnahmen vor Korrosion geschützt.
Unter dem Begriff „Feuerverzinken“ verstehen wir heute das Stückverzinken. Dabei werden Bauteile aus Stahl in schmelzflüssiges Zink getaucht. Nimmt man das Bauteil wieder aus der Zinkschmelze heraus, haftet dem Stahl eine Zinkschicht an.
Neben dem Stückverzinken gibt es auch das Bandverzinken. Hierbei werden Bleche von sogenannten Coils abgewickelt, kontinuierlich durch geschmolzenes Zink geführt und wieder aufgewickelt. Dieses Verfahren ist vor allem für Karosseriebleche, die beim Automobilbau eingesetzt werden, von Bedeutung. Man nennt diese Art des Bandverzinkens auch Sendzimir-Verfahren.
Kleine Bauteile wie beispielsweise Schrauben, aber auch Stahlbänder können ebenso durch die elektrolytische Abscheidung von Zink verzinkt werden.
Einen Spezialfall der Verzinkung stellt das Spritzverzinken dar, das zum Beispiel bei der Sanierung von Stahlbeton eingesetzt wird.
Das Institut Feuerverzinken bietet in seinem Internetangebot auch eine Rubrik „FAQ Feuerverzinken“ an. Darüber hinaus findet man dort viele technische Hinweise und Anwendungsbeispiele zum Feuerverzinken.
Weiterführende Informationen zum Korrosionsschutz von feuerverzinktem Bandstahl enthalten verschiedene Merkblätter des Stahl-Informations-Zentrums – darunter beispielsweise das Merkblatt 400 „Korrosionsverhalten von feuerverzinktem Stahl“.
Eine Informationsquelle rund um bandverzinkten Stahl ist zudem das GalvInfocenter.
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Informationen zum Fahrradtresor „Fietshangar“ finden Sie unter fietshangar.nl.
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