Abschirmende Eigenschaften sind gefragt

„Connected Car“, „Automated Driving“, „E-Mobility“, diese Megatrends bedingen den Einsatz elektrischer Antriebe und elektronischer Steuerungseinheiten. Gleichzeitig wird es immer wichtiger, an entscheidenden Stellen auch eine Abschirmung gegen elektrische und elektromagnetische Kräfte vorzusehen (EMV). Die verbauten Einheiten sollen sich keinesfalls gegenseitig beeinflussen. Sie sollen auch vor unerwünschten Einflüssen von außen geschützt sein.

Grundsätzlich ist Zink sehr gut als Werkstoff für die Abschirmung gegen elektromagnetische Strahlung hervorragend geeignet. Dabei gibt es u.a. zwei Wege, diese Wirkung des Zinks zu nutzen Man kann das Bauteil selbst aus Zink – meist aus Zinkdruckguss – fertigen, wie z.B. Steckverbindungen oder Gehäuse.

Sollte aber Zink als Werkstoff für ein komplettes Bauteil - aus welchen Gründen auch immer - nicht in Frage kommen, so muss man dennoch nicht auf diese Wirkung verzichten. Eine durch Thermisches Spritzen aufgebracht Zinkschicht entfaltet die gleiche Wirkung, so dass sich die positiven Eigenschaften mehrerer Werkstoffe gut kombinieren lassen. So kann Zink beispielsweise als EMV-Schutz auch auf Kunststoff aufgespritzt werden. (Neue Zinkanwendungen)

Beim Einbaugehäuse für die Video-Einheit in einer Autokopfstütze ist es unter anderem der EVM-Schutz, der zur Auswahl von Zink für diese Anwendung geführt hat. (Bildquelle Stefan Körber/fotolia.com)

Gehäuse für Video- und Fernsehelektronik im Automobil


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