Das Metall Zink

Zink ist eines der häufigsten, natürlichen Elemente in der Erdkruste. Es zählt zu den lebenswichtigen Spurenelementen: Jeder Mensch benötigt täglich 10 bis 15 Milligramm Zink pro Tag, um gesund zu bleiben. Durch eine ausgewogene Ernährung wird dieser Bedarf hierzulande gedeckt. Weltweit leiden jedoch fast zwei Drittel der Bevölkerung an Zinkmangel, der sich unter anderem durch Zinkmangelerkrankungen bemerkbar macht. Auch für Tiere und Pflanzen ist Zink ein lebenswichtiges Spurenelement.

In seiner metallischen Form ist Zink ein wertvoller Werkstoff, der beispielsweise in der Bauindustrie, der Architektur, der Automobilproduktion sowie im Maschinenbau eingesetzt wird. Das wichtigste Einsatzgebiet von Zink ist der als Korrosionsschutz für Stahl durch Verzinken. Außerdem wird Zink als Blech, als Gussteil und als Legierungselement für Messing eingesetzt. Als Zinkoxid oder in anderen chemischen Verbindungen wird Zink in der chemischen und der pharmazeutischen Industrie verwendet.

Zink wird aus seinen Haupteinsatzbereichen zu fast 100 % ohne Qualitätsverlust wieder und wieder recycelt.

Zink ist ein bläulich-weißes, unedles Metall, das bei Zimmertemperatur und oberhalb von 200 °C eher spröde ist. Zwischen 100 und 200 °C ist es jedoch recht duktil und lässt sich leicht verformen. Sein Bruch ist silberweiß. Zink kristallisiert in einer hexagonal-dichtesten Kugelpackung.

Technische Daten:

Chemische Kennung: Zn 30
Atommasse: 65.409 g/mol
Dichte: 7,14 g/cm3
Schmelzpunkt: 692.68 K (419.53 °C)
Siedepunkt: 1180 K (907 °C)
Kristallstruktur: hexagonal

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