Andere Zinkverbindungen

Es gibt über vierzig Zinkverbindungen mit sehr unterschiedlichen Einsatzbereichen. Exemplarisch stellen wir hier zwei davon kurz vor:

Zinksulfat

Zink ist ein lebenswichtiges Spurenelement für Menschen, Tiere und Pflanzen. In vielen Regionen der Erde enthalten die Böden jedoch nicht genügend Zink, um Pflanzen und damit auch die davon lebenden Menschen und Tiere ausreichend zu versorgen. Mangelerkrankungen sind die Folge. Zinksulfat wird deshalb in zinkarmen Regionen dem Düngemittel als Spurenelement zugesetzt. Dadurch wachsen und gedeihen die Pflanzen besser, die Feldfrüchte enthalten mehr Zink und Menschen wie Tiere werden ausreichend mit Zink versorgt.

Zinksulfat, Zinkoxid und Zinkchelat werden darüber hinaus in Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt, um Mangelerkrankungen zu verhindern oder zu bekämpfen.

Zinksulfat wird in Düngemitteln für zinkarme Böden zugesetzt. So sind Nutzpflanzen und später auch der Mensch optimal mit dem lebenswichtigen Spurenelement Zink versorgt. Bildquelle IZA

Zinksulfid

Es gibt Dinge, die im Dunkeln leuchten, ohne dass eine als solche erkennbare Energiequelle zu entdecken ist. Die Sterne an der Wand im Kinderzimmer sind ein Beispiel dafür, aber auch die Leuchtstreifen, die im Notfall im Flugzeug den Weg zum nächstgelegenen Ausgang markieren. Die Leuchtstoffe in diesen Gegenständen erhalten ihre Energie durch die natürliche Beleuchtung tagsüber. Im Dunkeln geben sie diese Energie wieder ab, wobei wieder Licht erzeugt wird. Zinkfulfid hat die Eigenschaft, Licht zu speichern und es wieder abzugeben. Es wird deshalb in vielen Bereichen eingesetzt, in denen es auf diese spezielle Eigenschaft ankommt.

Der richtige Wegweiser für dunkle Zeiten: selbstleuchtendes Zinksulfid. Bildquelle Stephanie Bandmann-Fotolia.com

Noch mehr Zinkverbindungen

  • Zinkchloridlösung ist in verschiedenen Konzentrationen und Qualitäten erhältlich und für die unterschiedlichsten industriellen Anwendungen geeignet, u. a. zur Kunststoffherstellung, Wasserbehandlung und für Katalysatoren.

  • Zinkchloridpulver findet Anwendung in der chemischen Industrie sowie der Wasser- und Oberflächenbehandlung und in Fluxen auf Basis von Zinkammoniumchlorid.

  • Zinkbromid wird hauptsächlich bei der Erdölförderung als sogenanntes „Completion Fluid“ eingesetzt.

  • Zinknitrat wird in der Galvanotechnik, Agrokultur und der Acetatfaserfärbung verwendet.

  • Zinkcarbonat, auch basisches Zinkcarbonat, wird u. a. in der Gummi- und Bitumenherstellung verwendet sowie in Sonnenschutzprodukten verarbeitet. Des Weiteren wird es als Aktivator für die Schwefel- und Thiuramvulkanisation als Vulkanisiermittel, in carboxylierten Kautschuken und als Aktivator in Latextauchartikeln verwendet. Zudem dient es als Basis zur Herstellung von Zinkoxid.

  • Zinkacetat wird für die Produktion von Holzschutzmitteln, Katalysatoren sowie weiteren Zinksalzen verwendet.

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