Zinkstaub- und Pulver

Der Unterschied zwischen Zinkstaub und Zinkpulver wird über die Korngröße definiert: Staub ist feiner, Pulver etwas großkörniger.

Oft wird der Unterschied zwischen Zinkstaub und Zinkpulver auch über das Erzeugungsverfahren erklärt: Zinkstaub wird aus metallischem Zink hergestellt durch Kondensation. Dabei wird flüssiges Zink zunächst verdampft, bevor es in einem auf mindestens 196 Grad Celsius gekühlten Kondensator zu sphärischen Partikeln erstarrt. Zur Herstellung von Zinkstaub wird zunächst während der so genannten Atomisation flüssiges Zink durch eine Düse geleitet, der Metallstrahl wird mit Luft auseinandergewirbelt, wobei das Metallpulver zu Boden fällt.

Zinkstaub und –pulver werden z.B. in der chemischen Industrie zur Reinigung von Lösungen durch die so genannte Zementation oder zum Einleiten anderer Reduktionsreaktionen eingesetzt. Zinkstaub wird außerdem für die Herstellung korrosionsschützender Farben verwendet. Zinkpulver findet seinen Einsatz in Batterien.

Zinkpulver ist ein Bestandteil vieler Batterien. Nach dem Gebrauch wird das Zink wiedergewonnen. © BillionPhotos.com - Fotolia.com


Eine ganz besondere Anwendung von Zinkstaub sind Feuerwerkskörper. Die Zinkpartikel werden nach der Zündung aufgeheizt, bis sie weißglühend glitzernde Sterne an den Himmel malen.

Eine Vielzahl anderer chemischer Elemente beeinflusst die Farbe der erzeugten Lichter, aber das leuchtende Funkeln hat seinen Ursprung im Zinkstaub.

Einmal im Jahr lassen wir es gerne krachen. Dafür, dass es nicht nur laut, sondern auch schön zugeht, sorgt glühendes Zinkpulver. © ova

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