Zink – lebensnotwendig für Menschen, Tiere und Pflanzen

Das natürliche Metall Zink ist eines der wichtigsten Spurenelemente und an fast allen lebenswichtigen Stoffwechselfunktionen in unserem Körper maßgeblich beteiligt. Die Regeneration und die Wundheilung der Haut werden beispielsweise nachweislich durch Zink vorangetrieben. Während der Schwangerschaft sowie im Kleinkindalter und in der Pubertät trägt die Aufnahme von Zink zur gesunden Entwicklung bei. Der menschliche Samen und die Muttermilch sind entsprechend die zinkreichsten Körperflüssigkeiten.

Durch eine ausgewogene Ernährung ist eine ausreichende Zinkversorgung hierzulande gewährleistet. Insgesamt sind im Körper circa 2,5 Gramm Zink konstant enthalten. Der Bedarf eines Erwachsenen liegt bei circa 10 bis 15 Milligramm Zink pro Tag. Andererseits speichert der Körper kein überschüssiges Zink. Auf natürlichem Weg wird kontinuierlich Zink durch Transpiration und Verdauung ausgeschieden.

Zink spielt im menschlichen Stoffwechsel eine lebensnotwendige Rolle. Zink ist zum Beispiel für das Funktionieren von mehr als 200 Enzymen lebenswichtig, zur Stabilisierung der DNA, zum Aufbau der Gene und für den Transfer von Reizsignalen.

Alles Leben auf der Erde, wie wir es heute kennen, hat sich in Gegenwart der natürlichen Zinkanteile entwickelt.

Aufgrund seiner allgemeinen Verfügbarkeit für Organismen (Bioverfügbarkeit) und seiner speziellen Eigenschaften spielt Zink in der Natur dazu eine wichtige Rolle bei biologischen Vorgängen – und das schon mit dem Beginn der Entwicklung von Leben auf unserem Planeten. Heute ist Zink ein lebensnotwendiges Spurenelement für alles Leben – vom Menschen bis zum kleinsten Mikroorganismus.

Organismen nehmen lebenswichtige Elemente aus ihrer Umwelt auf – direkt aus der Luft, dem Wasser,  dem Boden und der Nahrung. Wenn die Bedürfnisse ihrer Zellen nach diesen Elementen gestillt sind, verlaufen Wachstum und Entwicklung optimal.

Wenn die Aufnahme zu gering ist, tritt ein Mangel ein und nachteilige Effekte können beobachtet werden. Andererseits kann die Aufnahme einer zu großen Menge eines Elements giftig wirken. Das ist bei allen Stoffen so. Beispielsweise auch bei Kochsalz, das auf dem Frühstücksei schmeckt, in zu großen Mengen genossen jedoch giftig ist. Zwischen beiden Extremen gibt es für jeden Organismus einen Konzentrationsbereich, innerhalb dessen sein Bedarf optimal gedeckt ist.

Menschen, Tiere und Pflanzen sind in der Lage, die optimale Zinkkonzentration in ihrem Organismus automatisch einzustellen. Man nennt diesen Effekt Homöostase. Beim Menschen heißt das, dass der Körper so lange Zink aufnimmt, bis die optimale Konzentration erreicht ist, überflüssiges Zink wird ausgeschieden.


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