Zinkmangel – ein weltweites Problem

Zink ist ein für Menschen, Tiere und Pflanzen lebenswichtiges Spurenelement. Das bedeutet, dass in allen drei Fällen Zinkmangelerscheinungen auftreten, wenn der Organismus nicht optimal mit Zink versorgt ist.

Auf der Erde gibt es Regionen, in denen der Erdboden sehr wenig Zink enthält. Hier werden die Auswirkungen von Zinkmangel sichtbar. Die in der Karte orange markierten Bereiche bezeichnen Gebiete, in denen Pflanzen durch zinkarme Böden an starkem Zinkmangel leiden. In grün markierten Gebieten weisen Pflanzen ebenfalls Zinkmangelerscheinungen auf, jedoch weniger ausgeprägt. Menschen, die auf zinkarme Pflanzen als Nahrung angewiesen sind, sind der Gefahr von Zinkmangelerkrankungen ausgesetzt.

Kopenhagener Konsens: Bekämpfung von Mangelernährung weiterhin größte, aber lösbare Aufgabe

Alle vier Jahre trifft sich eine Gruppe von Wirtschaftsexperten – unter ihnen einige der bedeutendsten Wirtschaftswissenschaftler –, um sich mit den derzeit größten globalen Herausforderungen auseinanderzusetzen. Unter der Fragestellung „Wie könnten 75 Millionen US-Dollar mit der bestmöglichen positiven Wirkung eingesetzt werden?“ ist es dabei ihr Ziel, Prioritäten für Lösungsstrategien zu erarbeiten. Empfehlung des Kopenhagener Konsens 2008 war, Menschen in Mangelgebieten mit den Spurenelementen Vitamin A und Zink zu versorgen – eine Einschätzung, die laut den Experten nach wie vor gilt.

Sinnvoll – auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten – sind dabei Aktionen, die Hunger und Mangelernährung mithilfe einer Kombination von Spurenelementen lindern. Diesem Vorschlag liegt die Idee zugrunde, dass Kinder dadurch nicht nur körperlich gesünder sind, sondern auch bessere Chancen auf eine erfolgreiche Schulbildung und Berufstätigkeit haben, weil sich ihre kognitive Leistungsfähigkeit gut entwickeln konnte.

„Zinc Saves Kids“: Spendenaktion zur Unterstützung der UNICEF

Jedes Jahr ist das Leben von 450.000 Kindern bedroht, bei denen Durchfallerkrankungen, Lungenentzündung und Malaria infolge von Zinkmangel tödlich enden können. Einige zusätzliche Milligramm Zink pro Tag können hier sehr viel bewirken. Mit zinkhaltiger Nahrungsergänzung kann rasch und einfach sowie effektiv und kostengünstig geholfen werden.

UNICEF und die International Zinc Association (IZA) gaben am 27. Januar 2010 in Davos (Schweiz) die Gründung der „Zinc Saves Kids“-Initiative bekannt, die mithilfe von Spendengeldern das UNICEF-Programm zur Versorgung der Kinder mit Zink in Entwicklungsländern unterstützt. „Zinc Saves Kids“ hatte sich als Ziel gesetzt, in einem Zeitraum von drei Jahren mindestens drei Millionen US-Dollar zu sammeln. Die Initiative richtet sich dabei vorrangig an Mitgliedsfirmen der IZA, den Kundenkreis und die Lieferanten der Zinkindustrie sowie an alle, die in der Zinkindustrie tätig sind.

Inzwischen wurde die Initiative mehrfach verlängert. Messbare Verbesserungen der Gesundheit und damit auch der Lebensperspektive der Kinder konnten nachgewiesen werden.

„Zinc Saves Kids“ hilft unterernährten Kindern in Entwicklungsländern, die in besonderem Maß an Gesundheitsproblemen leiden, die in engem Zusammenhang mit Zinkmangel stehen.


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