Innovationen mit Zinkblech

Zinkblech – oder auch Titanzink findet man auf vielen historischen Gebäuden. Es hält lange und sieht edel aus. Auch in der modernen Architektur hat Zinkblech seinen Platz. Immer wieder überrascht es dabei mit neuen Ideen in Optik und Technik.

Strukturiert und perforiert – Design mit Zinkblech bietet alle Möglichkeiten

Architektur wird durch die verwendeten Materialien interessant. Zinkblech hat einen ganz eigenen, metallischen Charakter, der es für Architekten interessant macht. Und es bietet viele Möglichkeiten der ästhetischen Gestaltung. Bislang bestand die "Qual der Wahl" darin, ob das Zinkblech walzblank oder vorpatiniert, anthrazit oder sogar farbig sein soll. Jetzt gibt es zusätzlich die Option, Zinkblech im Innen- wie im Außenbereich mit strukturierter Oberfläche einzusetzen. Individuell gestaltete Lochbleche zusätzlich versehen mit Lichteffekten heben endgültig Designgrenzen auf.

Weitere Informationen zum Thema:

Neue Lötzinn-Legierungen zum Weichlöten von Dachrinnen

Dachrinnen aus Zinkblech werden vor Ort aus Rinnenabschnitten zusammengesetzt. Die einzelnen Abschnitte werden durch Weichlöten miteinander verbunden. Das Weichlötverfahren ist eine schnelle und einfache Methode zur Herstellung einer wasserdichten, stoffschlüssigen und dauerhaften Verbindung. Die Temperatur beim Weichlöten beträgt ca. 250 °C und ist daher optimal für das Löten des Werkstoffs Zinkblech geeignet. Die zu verbindenden Zinkteile verbleiben im festen Zustand, verbinden sich jedoch an der Oberfläche mit dem Lot. Die Festigkeit der Lötnaht wird - durch die Verbindung des Lötzinns mit dem Werkstoff - durch eine Legierungsbildung an den Kontaktflächen erreicht. Bei richtiger Ausführung ist diese genauso hoch wie die Festigkeit des Werkstoffs. Neue Lotlegierungen leisten einen zusätzlichen Beitrag zur Arbeitssicherheit und zeichnen sich zudem durch ein besonders gutes Fließverhalten aus.

Quelle:

Photovoltaik formschön oder unsichtbar ins Zinkdach integriert

© RHEINZINK

Stromgewinnung durch Photovoltaik, aber bitte in moderner Optik! Elemente nach photovoltaischem Prinzip können heute in die gängigen Dachelemente aus Zinkblech integriert werden. Damit lässt sich die Gewinnung von Strom aus Sonnenlicht ohne Aufständerung formschön in allen Dachformen realisieren.

Zinkdächer als Schutz vor Elektrosmog

Apropos Zinkdach und Energie: Zuviel „Energie“ ist auch nicht gut: empfindliche Menschen reagieren auf den so genannten Elektrosmog. Die internationale Gesellschaft für Elektrosmogforschung hat im Juli 2004 für Zinkdächer und Fassaden das IGEF-Prüfsiegel verliehen und damit die Abschirmende und schützende Wirkung von Zink anerkannt.

Schneller als die Natur — vorbewittertes Zink

 
Neben vielseitigen Formen bietet Zink für Dach und Fassade auch farbliche Alternativen. Bestes Beispiel sind die vielfältigen, vorbewitterten Oberflächen der verschiedenen Bauzinkhersteller. Ab dem ersten Tag gewährleisten sie eine gleich bleibende Optik und unterstreichen die robuste Beständigkeit des Materials. Bei walzblanken Zinkbekleidungen entfaltet sich die typische Wirkung erst nach einigen Jahren. Heiße Sommer und kalte Winter müssen ebenso auf das Dach einwirken wie das typische Aprilwetter oder die feuchten Herbstmonate. Mit den vorbewitterten Oberflächen wird dieser Effekt optisch vorweg genommen



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