Was ist Nachhaltigkeit?

„Nachhaltige Entwicklung heißt, Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen. Zukunftsfähig wirtschaften bedeutet also: Wir müssen unseren Kindern und Enkelkindern ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Gefüge hinterlassen. Das eine ist ohne das andere nicht zu haben.“

(aus den Empfehlungen „Wie Deutschland zum Rohstoffland wird“ des Rates für Nachhaltige Entwicklung an die Bundesregierung)

 

„Der Begriff Nachhaltigkeit ist heute in allen Bereichen unseres täglichen Lebens zugegen. Um den drei Säulen der Nachhaltigkeit in Bezug auf Ökonomie, Ökologie und Sozialem zu entsprechen, ist es erforderlich Handlungen im privaten und im betrieblichen Bereich kontinuierlich zu hinterfragen und im Sinne der Nachhaltigkeit zu gestalten. Das essentielle Metall Zink bildet für viele Mitgliedsunternehmen der Initiative Zink die Basis für nachhaltiges Wirtschaften und das schon seit Jahrzehnten. Bei der Entwicklung der Unternehmen ist die umweltverträgliche Ausrichtung ebenfalls essentiell für die ständig Verbesserung von Produktionsprozessen und Arbeitsbedingungen in den Betrieben. Eine Vielzahl an Best-Practice-Beispielen belegen das Verantwortungsbewusstsein dieser Unternehmen.“, Ulrich Grillo, Vorsitzender der Geschäftsführung der RHEINZINK GmbH & Co. KG

„Wir arbeiten verantwortlich und ressourceneffizient – das ist für uns selbstverständlich!“

Der nachhaltige und effiziente Umgang mit Ressourcen und der Schutz des Klimas sind Themen, die sowohl die Wirtschaft als auch die Politik und die Medien intensiv beschäftigen.

Die EU-Kommission hat einen „Fahrplan zu einem ressourcenschonenden Europa“ erstellt und die Bundesregierung einen „Nationalen Aktionsplan Ressourceneffizienz“ erarbeitet. Nahezu täglich werden neue Studien zur Ressourceneffizienz veröffentlicht und in der Folge inzwischen das deutsche Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess in der zweiten Fortschreibung verabschiedet; Forschungsinstitute richten ihr Wirken neu aus und der Komplex Nachhaltigkeit erlebt mit all seinen Facetten eine Wiederbelebung, die angesichts drängender Themen wie „Verfügbarkeit von Rohstoffen“, „Klimawandel" und „Globalisierung“ ein Gebot der Stunde ist.

Die direkte Betroffenheit der Industrie und damit auch der Zinkindustrie wirft die Frage auf, wie diese mit den aktuellen Themen umgeht und wie sie ihrer Verantwortung gerecht wird. Im Jahr 2011 veröffentlichte das ifo Institut das Ergebnis einer Umfrage: Die Bedeutung von Material- und Ressourceneffizienz hatte nach Angabe der überwiegenden Mehrheit der Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes sowohl in der eigenen Produktion als auch bei der Produktgestaltung, bei den Zulieferern und bei den Kunden zugenommen. Gleichzeitig war auch die Bedeutung der Energieeffizienz nach Angabe der überwiegenden Mehrheit der befragten Unternehmen sowohl in der eigenen Produktion als auch bei den Kunden gestiegen. Die in Deutschland ansässigen Unternehmen der Zinkindustrie bildeten in dieser Einschätzung keine Ausnahme. Der Stellenwert von Material-, Ressourcen- und Energieeffizienz für die Unternehmen der Zinkindustrie hat sich seit dem kaum verändert.

Sind Energieeffizienz, Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit denn nun etwas ganz Neues? Ganz sicher nicht. Ein Unternehmen muss – um wirtschaftlich arbeiten zu können – effizient mit Energie und Materialien umgehen. Das soziale Engagement durch die Förderung von Initiativen im Umfeld der mittelständisch geprägten Unternehmen der Zinkindustrie hat eine Tradition, die keineswegs durch kurzfristige Marketingeffekte motiviert ist.

Neu ist aber, dass die Unternehmen ihr Engagement bekannt machen, ihre Erfolge beim Klimaschutz kommunizieren und die tägliche Praxis ebenso wie die Meilensteine beim effektiven Umgang mit Rohstoffen und Energie herausstellen. Transparenz und Dialog sind die Schwerpunkte, die die Zinkindustrie sich auf die Fahne geschrieben hat.

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