Kreislaufwirtschaft

Am 2. Dezember 2015 hat die EU Kommission das Aktionspaket für eine Europäische Kreislaufwirtschaft verabschiedet. Verbunden mit über fünfzig Einzelmaßnahmen, die darin vorgeschlagen werden, ist auch ein Legislativpaket, das Änderungen im Abfallrecht beinhaltet. Im Jahr 2016 stehen deshalb alle Themen, die mit der Vermeidung von Abfall und mit Recycling in all seinen Facetten zusammenhängen, im Fokus. Das Thema Kreislaufwirtschaft ist in Brüssel, und damit bald auch in Berlin und in anderen europäischen Hauptstädten omnipräsent. Leicht kann man den Eindruck gewinnen, dass es dabei ausschließlich um Abfallminimierung und um die Erzeugung neuer Produkte aus recycelten Produkten geht. Ein solches Fazit wäre aber eine unzulässige Verkürzung des Themas: Bei eingehender Betrachtung kommt man zu dem Schluss, dass unter Kreislaufwirtschaft etwas viel Weitergehendes zu verstehen ist, etwas, das man richtiger mit Zirkulärer Wertschöpfung übersetzen und in dem langlebige Produkte und die Primärmetallgewinnung – hier am Beispiel der primären Zinkgewinnung gezeigt - auch langfristig wichtige Schlüsselfunktionen einnehmen werden.

Was heißt eigentlich Kreislaufwirtschaft?

Was versteht die EU Kommission eigentlich unter Kreislaufwirtschaft und welche Vorteile verspricht sie sich davon? Dazu findet man in der Mitteilung vom 2. Dezember 2015 folgendes: „Die Schaffung einer stärker kreislauforientierten Wirtschaft, bei der es darum geht, den Wert von Produkten, Stoffen und Ressourcen innerhalb der Wirtschaft so lange wie möglich zu erhalten und möglichst wenig Abfall zu erzeugen, ist ein wesentlicher Beitrag zu den Bemühungen der EU um eine nachhaltige, CO2-arme, ressourceneffiziente und wettbewerbsfähige Wirtschaft.“

Selbstverständlich geht es beim Thema Kreislaufwirtschaft auch um Recycling, aber darüber hinaus werden die Begriffe „Haltbarkeit“, „Wiederverwendbarkeit“ und „Reparierfähigkeit“ in den Fokus der Entwicklung gestellt. Zusätzlich zum starken Bezug auf die Schonung von und die Versorgung mit Ressourcen werden handfeste Vorteile im Zusammenhang mit Klimaschutz, Beschäftigung, Innovation und Wachstum gesehen. Die EU Kommission beruft sich dabei auf einen Bericht der Ellen-McArthur-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem McKinsey Centre for Business and Environment und mit dem Stiftungsfonds für Umweltökonomie und Nachhaltigkeit.

Eines der Konzepte, die die EU weiter auf den Weg zu einer Kreislaufwirtschaft bringen sollen, ist das von Prof. Dr. Michael Braungart, Gründer der EPEA Internationale Umweltforschung GmbH und dem Architekten William McDonough entwickelte Cradle-to-Cradle-Designkonzept, bei dem es darum geht, Produkte so zu gestalten, dass alle zur Herstellung erforderlichen Materialien effektiv genutzt werden und nach Beendigung der Nutzungsphase wieder dem technischen oder dem biologischen Kreislauf zugeführt werden.

Welche Bedeutung hat Zink in einer Kreislaufwirtschaft?

Viele Zinkprodukte erfüllen die Anforderungen beispielsweise an die Haltbarkeit, die Recyclingfähigkeit oder die Schließung von Stoffkreisläufen, die sich aus dem Aktionspaket der EU Kommission ergeben. Wo das genau der Fall ist und warum die Zinkindustrie für eine erfolgreiche Weiterentwicklung hin zu einer Kreislaufwirtschaft unverzichtbar ist, haben wir für Sie zusammengestellt:

·        Cradle-to-Cradle 

·        Urban Mining 

·        Kreislauf Zinkgewinnung 

·        Haltbarkeit

·        Wiederverwendbarkeit und Reparierfähigkeit 

·        Recycling 


Google Analytics Opt-Out Cookie wurde erfolgreich gesetzt.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Akzeptiert