Urban Mining

Zinkmetall wird in vielen verschiedenen und meist sehr langlebigen Produkten eingesetzt. Wenn diese eines Tages nicht mehr genutzt werden, wird das darin enthaltene Zink wieder reycelt und zu neuen Zinkprodukten verarbeitet. In der Zeit, in der die Zinkprodukte zuverlässig ihren Dienst als Dach, Regenrinne oder Verzinkung einer Leitplanke entlang einer Autobahn versehen, befinden sie sich im so genannten anthropogenen Lager. Wird Zink aus dem anthropogenen Lager dann durch Recycling wieder nutzbar gemacht, so spricht man vom Urban Mining.

Einer Studie des Öko-Instituts aus dem Jahr 2016 nach befanden sich im anthropogenen NE-Metalllager (Aluminium, Kupfer, Zink, Blei und Nickel)  in Deutschland in 2014 rund 76,5 Mio. Tonnen. Dies entspricht rund 950 kg NE-Metalle pro Einwohner. Bis 2050 wächst diese Menge auf schätzungsweise rund 130 Mio. Tonnen bzw. gut 1600 kg NE-Metalle pro Einwohner an.

Die Zinkindustrie bündelt ihre weltweiten Aktivitäten zur Ermittlung von Daten zum anthropogenen Zinklager (IZA Fact Sheet „Zinc recycling – in use stocks“) und zum Urban Mining von Zink (Fact Sheet „Zinc recycling – stocks and flows“) unter dem Dach der International Zinc Association (IZA). In Kooperation mit der Yale University.

Steht in vielen Jahren für das Urban Mining zur Verfügung: Zinkblech an Dach und Fassade. (Bildquelle Rheinzink)

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