Montag, den 15. April 2013

Zinkoxid: Multitalent für den Hautschutz

Kategorie: Zinkoxid, Zinkverbindungen, Gesundheit

Zink ist ein wichtiger Beautyhelfer: Wer sich eine schöne Haut, glänzende Haare und feste Fingernägel wünscht, muss dem Körper dieses Spurenelement in ausreichender Menge zuführen. Und in Form von Zinkoxid gilt es aufgrund seiner Eigenschaften als Wund- und Hautschutzwirkstoff schlechthin: Die chemische Verbindung aus Zink und Sauerstoff wirkt antiseptisch, desinfiziert und sorgt dafür, dass Unreinheiten oder Entzündungen schneller abheilen und die Haut nicht gereizt wird. Es schützt vor UVA- und UVB-Strahlung, weist eine hohe Deckkraft auf und reflektiert sichtbares Licht. Die Einsatzbereiche in Pharmazie, Medizin und Kosmetik sind entsprechend vielfältig, denn Zinkoxid ist Bestandteil dekorativer und schützender Kosmetik, in Heilsalben, Zahnpasta und Deodorants.


Zinkoxid gilt aufgrund seiner Eigenschaften als Wund- und Hautschutzwirkstoff.

Ob in dekorativer und schützender Kosmetik, in Heilsalben, Zahnpasta oder Sonnencremes: Zinkoxid gilt aufgrund seiner Eigenschaften als Wund- und Hautschutzwirkstoff. [Bildquelle: © Africa Studio/Fotolia.com]

„In der Kosmetik ist Zinkoxid ein Inhaltsstoff, der nicht mehr aus den Rezepturen wegzudenken ist – und das nicht erst seit heute. Der Einsatz als Pudergrundlage ist historisch belegt: Zinkoxid löste 1866 die bis dahin üblichen Wismut-, Blei- und Arsensalze ab. Auch das erste Deodorant, das 1888 auf den Markt gebracht wurde, bestand aus einer wachsartigen Creme, die antibakteriell wirkendes Zinkoxid enthielt. Bereits 1904 wurde die Penaten-Creme als Haut- und Wundschutzcreme für Säuglinge und Kleinkinder patentiert, die im Grunde eine Form von Zinksalbe ist“, berichtet Thorsten Rowold, Leiter Ein- und Verkauf der Norzinco GmbH, einer der europaweit führenden Zinkoxidhersteller, „und der Blick auf den aktuellen Kosmetikmarkt zeigt, dass Zinkoxid nach wie vor eine entscheidende Rolle spielt.“

So liegen beispielsweise Mineralien wie Zinkoxid in Kosmetika nach wie vor im Trend. Auf der Basis von Mineralstoffen gibt es Pflege für Haut und Haar, aber auch Make-ups, Lippenstifte sowie Lidschatten und Rouge in Puderform. Die Produkte sind besonders für Allergiker und Menschen mit sehr empfindlicher Haut geeignet, denn bei der Herstellung wird weitestgehend auf die Zugabe von Allergenen, Konservierungs- und Duftstoffen verzichtet. Ein Make-up, das Zinkoxid enthält, lässt aufgrund seiner lichtreflektierenden Eigenschaften den Teint glatter und ebenmäßiger erscheinen. Zudem ist Zinkoxid gleichzeitig ein mineralischer Sonnenschutz und beruhigt die sensible Haut.

Diese Effekte machen sich auch die gerade boomenden Blemish-Balm-Cremes, die Pflege, Lichtschutz und Make-up in einem bieten, zunutze: Durch besondere Texturen werden Rötungen der Haut, Unreinheiten oder erweiterte Poren kaschiert. Dank Zinkoxid wird eine abheilende und lindernde Wirkung für beanspruchte oder gereizte Haut erzielt. „Zinkoxid kann aber noch mehr: Es wirkt geruchsabsorbierend – das heißt, es vermindert die Vermehrung von Bakterien und verhindert Schweißgeruch. Zusätzlich werden durch Zinkoxid die Poren leicht verengt, ohne sie zu verstopfen, sodass man weniger schwitzt“, erklärt Thorsten Rowold. Diese Wirkungsweise ist die Basis von Deodorants mit natürlichen Substanzen und von Pflegeprodukten für die Füße. 

Kontakt:

Dr.-Ing. Sabina Grund
INITIATIVE ZINK in der WirtschaftsVereinigung Metalle
Am Bonneshof 5
40474 Düsseldorf
Fon: 0211 47 96 166
Fax: 0211 47 96 25 166
E-Mail: informationen@initiative-zink.de
Internet: www.zink.de


Dateien:
PM_2013-4-15_Zinkoxid_Multitalent_fuer_den_Hautschutz.pdf145 Ki

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